Handballcamp

Vier Tage Handball pur – und mehr

Handball, Jugend: Die Anmeldephase für das Gmünder Handballcamp vom 26. bis 29.Juli ist gestartet

Knapp fünf Monate vor seiner mittlerweile fünften Auflage wirft das Gmünder Handballcamp bereits seine Schatten voraus. Das unter der Leitung von Aaron Fröhlich ausgetragene Trainingswochenende für Nachwuchshandballer aus der Region hat sich längst zu einer festen Institution am Beginn der Sommerferien entwickelt und so war es auch kein Wunder, dass die Organisatoren in den vergangenen Jahren stets von Anmeldungen überhäuft wurden und das Camp zumeist schnell ausgebucht war. 

Bereits seit 2014 steht Aaron Fröhlich, Spielmacher der Oberliga-Mannschaft des TSB Gmünd, an der Spitze vom Organisations- und Trainerteam beim Handballcamp. "Wir freuen uns sehr über den unglaublichen Zuspruch der vergangenen Jahre", blickt der 27-Jährige stolz zurück. Denn mit insgesamt 80 Teilnehmern und über 15 Trainern wird in Schwäbisch Gmünd auch 2018 eines der größten Sportcamps Süddeutschlands ausgerichtet. 

Die Kleinen lernen direkt von den Großen – dieser Gedanke steht beim Gmünder Handballcamp Jahr für Jahr im Vordergrund. Denn die Nachwuchshandballer im Alter von zehn bis 16 Jahren werden von insgesamt 15 Trainern betreut, welche allesamt selbst in ihren Vereinen und teils höherklassig aktiv sind. Das Grundgerüst dieses Teams bilden erneut die Oberliga-Spieler des TSB Gmünd, Verstärkung erhalten Fröhlich&Co. neuerdings durch die amtierende Junioren-Europameisterin Laura Waldenmaier sowie Ex-Bundesligaspieler Stefan Klaus. "Einer Gruppe von 20 Kindern stehen immer mindestens drei Trainer zur Seite, sodass wir jedes Kind individuell fördern und betreuen können", erklärt Fröhlich. Zugleich werden die Kinder und Jugendlichen in Trainingsgruppen ihrer Altersklasse eingeteilt, um eine altersgerechte Förderung der vorhandenen Talente zu erreichen. Und es ist noch gar nicht so lange her, da profitierten auch Giovanni Gentile, Sven Petersen und Yannic Leichs von dieser erfolgsversprechenden Trainingsgestaltung. Nun gehört das Trio nicht nur zur Gmünder Oberliga-Mannschaft, sondern zugleich zum hochkarätig besetzten Trainerteam beim Handballcamp.

Der Anspruch lautet, mehr zu sein, als nur eine Ferienbetreuung. Fröhlich: "Bei uns sollen die Kinder und Jugendlichen das Handballspielen mit allem drum und dran erlenen." Aus diesem Grund werden im Camp nicht nur die spielerischen Feinheiten trainiert. Übungen zu Koordinationen stehen ebenso auf dem Programm wie Zweikampf- und Krafttrainingseinheiten. Großer Wert wird auch darauf gelegt, dass nicht nur die Jugendspieler des TSB, sondern auch aus den benachbarten Vereinen teilnehmen – deshalb erfolgte für 2018 auch die Umbenennung in "Gmünder Handballcamp". Es soll niemand ausgeschlossen werden, so lautet die Devise des Organisators: "Natürlich sind auch Kinder willkommen, die noch kein Handball spielen, aber die meisten unserer Teilnehmer spielen schon im Verein und haben somit schon die Grundvoraussetzungen."

Fröhlich verweist auch gerne auf das bunt gemischte und abwechslungsreiche Programm, welches dem Nachwuchs über vier Tage hinweg angeboten wird. "Handball ist der Mittelpunkt uns ist es wichtig, dass die Kinder während des Camps viel dazulernen", erläutert der TSB-Rückraumspieler. Ein Beachhandballturnier in Bargau und der große Camptest gehören zu den Höhepunkten, auch dürfen sich die jungen Teilnehmer auf weitere Überraschungen freuen. Konkret verraten will Fröhlich noch nichts, allerdings sei "von einem erneuten Besuch der Bundesligaturner des TV Wetzgau bis hin zu Wasserschlachten und Rutschpartien alles möglich." In den vergangenen Jahren war auch stets auch ein prominenter Gast aus der Handball-Bundesliga zu Besuch beim Handballcamp, welches durch ein gemeinsames Abschlussfest mit den Eltern am Sonntagnachmittag abgerundet wird. 

Auch im Hinblick auf Ausrüstung und Verpflegung werden "keine Abstriche gemacht", wie Fröhlich betont. Jeder Teilnehmer erhält zu Beginn Campshirt und -hose der Marke Kempa, auch das Thema sportgerechte Ernährung wird keinesfalls vernachlässigt: Jugendgerechte Mittagessen werden täglich frisch von der Metzgerei Baumhauer aus Bargau angeliefert. Der Edeka Aktiv Markt Seitz, ebenfalls Partner des Handballcamps, stellt den jungen Teilnehmern Obst, Snacks und Getränke zur Verfügung. 

"Nicht nur die Flut von Anmeldungen, die das Camp jedes Jahr innerhalb von wenigen Wochen restlos füllen, sondern in erster Linie die glücklichen Kinder während und nach den Camps, sind unser Antrieb", gibt Fröhlich bereits voller Vorfreude zu Protokoll. Da die Veranstaltung in den vergangenen Jahren stets nach kurzer Zeit ausgebucht war, rät der Initiator auch dieses Mal zur frühzeitigen Anmeldung. "Leider haben wir in der Großsporthalle und Schwerzerhalle nur begrenzte Kapazitäten, deshalb können wir nicht mehr als 80 Teilnehmer aufnehmen“, so Fröhlich. Seit dem vergangenen Wochenende können sich interessierte Nachwuchshandballler unter https://gd-handballcamp.com/anmeldung/ eintragen. Für die Berücksichtigung der Anmeldung zählt der Tag der Anmeldung und der Eingang der Campgebühr von 145€. 

 

Kurzinfo: Das Gmünder Handballcamp 2018

Datum: 26.-29.Juli 2018, täglich von 09:00 bis 17:00 Uhr 

Trainingsorte: Großsporthalle und Schwerzerhalle in Schwäbisch Gmünd sowie die Römersporthalle in Straßdorf

Trainerteam: Aaron Fröhlich, Wolfgang Bächle, Leo Brandstetter, Sebastian Fabian, Simon Fröhlich, Giovanni Gentile, Felix Häfner, Jan Häfner, Stefan Klaus, Yannik Leichs, Sven Petersen, Philipp Schwenk, Jonas Waldenmaier, Laura Waldenmaier, Lukas Waldenmaier

Ausrüstung: Jeder Teilnehmer erhält ein Campshirt und eine Trainingshose der Marke Kempa 

Verpflegung: Täglich ein frisches Mittagessen von der Metzgerei Baumhauer aus Bargau. Getränke, Obst und Snacks stehen ganztägig zur Verfügung

Kosten: 145 Euro pro Kind für alle genannten Leistungen, Ausrüstung und Vollverpflegung

Altersklasse: Teilnehmen können handballinteressierte Kinder und Jugendliche im Alter von 10-16 Jahren

Weitere Infos und Anmeldung online unter: www.gd-handballcamp.com

 

(Nico Schoch)