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    <title>Männer 1 &amp;#40;Württembergliga&amp;#41;</title>
    <description>News WL</description>
    <link>http://www.tsb-gmuend.de/</link>
    <language>de-de</language>
    <pubDate>Wed, 25 Feb 2009 20:16:25 +0100</pubDate>
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      <title>„Einen Stempel“</title>
      <description><![CDATA[<p class="lead-text">In einer Woche geht es los: Mit einem Derby in  Donzdorf eröffnen die Handballer des Württembergligisten TSB Gmünd die  Saison. „Wir haben keine überragende Mannschaft, aber eine, von der man  einiges erwarten darf“, sagt Steffen Alt im Interview.</p> <div class="textbody">  <em>Herr Alt, am Montag kommt Motivationstrainer Karl-Ludwig Oehler zum TSB. Die geeignete Maßnahme für das Projekt Meisterschaft?</em><br />Alt:  Nein, darum geht es uns nicht. Wir wollen einfach Neues bieten, um  erfolgreich zu sein. Doch den Titel rufen wir nicht als Ziel aus.<br /><em>Sondern?</em><br />Wir wollen Platz vier bestätigen oder verbessern. Wir wollen also weit vorne in der Spitzengruppe mitspielen.<br /><em>Wie lässt es sich denn dann vermitteln, nicht vom Aufstieg zu sprechen?</em><br />Dazu  muss man nur nach Heiningen schauen und die Neuzugänge ansehen. Diesen  Schuh haben wir uns nicht angezogen, diesen Weg gehen wir nicht mit.<br /><em>Der TSB hingegen hat mit Johannes Negwer nur einen Neuen geholt. Wie wirkt er auf Sie?</em><br />Er  ist kein überragender Spieler, der alle in den Schatten stellt. Aber er  hat sich sehr gut eingefügt und verstärkt die Mannschaft sinnvoll.<br /><em>Die Hoffnungen ruhen also auf dem neuen Trainer?</em><br />Ich  bin überzeugt davon, dass Ralf Rascher aus jedem Spieler zehn bis 15  weitere Prozent herauskitzelt. Er ist nicht gekommen, um zu sagen: Ich  will diese zwei, drei, vier Spieler. Er hat gesagt: Ich bin hier und  arbeite erst einmal mit denjenigen, die da sind.<br /><em>Was erwarten Sie explizit von ihm?</em><br />Er  soll der Mannschaft wieder einen Stempel aufdrücken. Die Zuschauer  sollen kommen und erkennen, dass der TSB wieder ein System hat, das ihn  auszeichnet. Und da schließt sich der Kreis zum Saisonziel: Wenn man  sein Spiel durchgezogen hat und dennoch mal verliert, kann man damit  leben. Ich bin mir sicher, dass Ralf der richtige Trainer für diesen  neuen Stempel ist, weshalb wir auch ein bisschen mehr Aufwand in Kauf  nehmen.<br /><em>Sie meinen finanziell?</em><br />Um Gottes Willen, er hat  keine überzogenen Forderungen gestellt. Nur Rolf Kölle (Raschers  Vorgänger; Anm.d.Red.) hat ja quasi für ein Butterbrot bei uns  gearbeitet.<br /><em>Welchen Eindruck macht die Mannschaft auf Sie?</em><br />Da  werde ich mir am Wochenende im Trainingslager ein Bild machen.  Insgesamt habe ich den Eindruck, dass die Mannschaft sehr gut mitzieht.<br /><em>Noch einmal zum Aufstieg: Wann soll es denn in Gmünd so weit sein?</em><br />Wir haben ein klares Ziel: Wir wollen mit eigenen Leuten so gut werden, um daran irgendwann zu denken.<br /><em>Der  TSB hatte mit Pascal Morgant in über zehn Jahren nur einen Trainer, der  von außen kam. Das Projekt endete mit internen Streitereien. Warum wird  es mit Ralf Rascher anders werden?</em><br />Wir waren Pascals erste  Trainerstation, er war unser erster externer Trainer. Michael Hieber hat  es gut auf den Punkt gebracht, als er sagte: Der erste Freund der  eigenen Tochter ist selten beliebt beim Vater. Ich kann mir nicht  vorstellen, dass es mit Ralf Rascher vergleichbare Probleme geben wird. <br /> </div> <p> <span class="footer date" title="Dieser Artikel ist am 03.09.2010 erschienen">© Gmünder Tagespost 03.09.2010 (</span>SWEN THISSEN)</p>]]></description>
      <link>http://www.tsb-gmuend.de/nachrichtenarchiv/items/einen-stempel.html</link>
      <pubDate>Sun, 05 Sep 2010 17:28:00 +0200</pubDate>
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      <title>Württembergligist TSB Gmünd gewinnt bei Saisoneröffnung hoch verdient mit 35:30 gegen TV Neuhausen/Filder</title>
      <description><![CDATA[<p> <!-- B.1 MAIN NAVIGATION --> </p> <div class="main-navigation"> <!-- Navigation Level 3 --></div> <div id="news_articlecontent"> <div id="news_body" class="news_body">Paul Boizesan, Simon Frey und Johannes Frey erzielten die ersten neun  Treffer für den Württembergligisten TSB Gmünd. Im Fußball würde man ihn  Spielmacher nennen, im Handball muss der Mann in der Mitte des Rückraums jedoch noch mehr Aufgaben übernehmen, zum Beispiel das Toreschießen.  Paul Boizesan überzeugte in dieser Rolle und gemeinsam mit Kreisläufer  Simon Frey und dem linken Rückraumschützen Johannes Frey erzielte das  Trio bis zur zwölften Minute die ersten neun Treffer zur 9:7-Führung für den TSB Gmünd. Danach setzte sich der Linksaußen Benjamin Göth zwei Mal klasse durch. Etwas blass in der Anfangsphase blieben der rechte  Rückraumspieler Michael Hieber und Neuzugang Johanns Negwer über die  rechte Seite. Michael Hieber überzeugte jedoch als Abwehrchef und in der 17. Minute platzte auch bei ihm der Knoten, als er mit einem wuchtigen  Wurf die 13:9-Führung für den TSB markierte. Die Gäste aus  Neuhausen/Filder zeigten in Ansätzen immer wieder, dass sie eine gute  Mannschaft haben, die bei Tempogegenstößen fast nicht zu bremsen ist.  Doch genau diese Tugend beherrscht auch der TSB Gmünd wieder nahezu  perfekt. „Wir haben bisher sehr viel im Abwehrbereich gearbeitet und  viel Wert auf Tempogegenstöße gelegt“, sagt TSB-Trainer Ralf Rascher.  Diese Handschrift war bei den Gmündern über die komplette Spielzeit lang zu sehen. Hinzu kamen aber auch sehr gute Spielhandlungen. Immer wieder wurde Simon Frey am Kreis toll angespielt oder Benjamin Göth über die  linke Seite. Und auch der Gmünder Rückraum mit Johannes Frey, Paul  Boizesan und Michael Hieber zeigte seine Klasse und erzielte insgesamt  22 Treffer. Zur Halbzeit führten die Gmünder mit 20:15.<br /> Beide Torhüter des TSB Gmünd zeigen eine gute Leistung<br /> Nach dem Seitenwechsel zeigte TSB-Keeper Sebastian Fabian, dass er  blitzschnell reagieren kann. Zwei Siebenmeter und sechs klare Torchancen vereitelte die Gmünder Nummer eins. Aber auch der eingewechselte  Philipp Neukamm fügte sich gut ins Spiel ein, hielt auch einen  Siebenmeter und wehrte drei klare Tormöglichkeiten des Oberligisten  Neuhausen/Filder ab. Der dritte Torhüter Andreas Fuß ist noch im Urlaub, so dass vor dem Auftakt in der Württembergliga feststeht, dass der TSB  klasse Torhüter hat. Auch bei den Feldspielern sind alle Positionen  doppelt besetzt, sobald Christian Tobias aus dem Urlaub kommt. Tobias  wäre dann eine Alternative zu Benjamin Göth als Linksaußen. Die  eingewechselten Matthias Czypull, Robert Steiner, Sebastian Göth und  Patrick Schamberger haben gezeigt, dass Ralf Rascher keine Angst vor  Wechselspielen haben muss. Der TSB Gmünd war auch im zweiten Durchgang  die bessere Mannschaft. Den Gästen merkte man an, dass sie in den  letzten drei Wochen täglich drei Stunden lang trainierten. „Aber auch  wir stecken mitten in der Vorbereitung. Wir müssen den Ball flach halten und dürfen den Sieg nicht überbewerten“, erklärt Michael Hieber. Doch  die Freude über den 35:30-Sieg gegen den Oberligisten konnte auch  Michael Hieber nicht verbergen. „Es war eine tolle Heimpremiere. Wir  haben die Vorgaben des Trainers gut umgesetzt“, meinte Hieber. Sein  Bruder Andreas muss dagegen noch auf einen Einsatz warten. Der Jüngere  der Hieber-Brüder saß zwar mit Trikot und kurzer Hose auf der Bank, doch einen Einsatz auf dem Feld blieb ihm verwehrt. Lediglich als Wischer  bejubelte das Gmünder Publikum zwei Mal Andreas Hieber in Aktion. „Ich  muss Andreas noch bremsen. Er ist noch nicht wieder fit“, sagt Ralf  Rascher.<br /> Der Gmünder Abteilungsleiter Steffen Alt freute sich sehr über den  gelungenen Auftritt. „Der Sieg ist gut für die Motivation. Ich bin  sicher, dass wir in der Württembergliga wieder vorne mitspielen können.“ Die Vorzeichen stehen gut. Der Auftritt gegen Neuhausen/Filder  verspricht viel. Doch wie gesagt, der 35:30-Sieg des TSB Gmünd gegen den Oberligisten kam in einem Testspiel zustande. „Nicht mehr, aber auch  nicht weniger“, meint dazu Rascher und fügt hinzu: „Mit dem Spiel meiner Mannschaft bin ich heute sehr zufrieden.“</div> <div class="news_body"><br /> <strong>TSB Gmünd: </strong>Fabian, Neukamm – Boizesan (9/3), S. Frey (5/1), J. Frey (4), B. Göth (5), M. Hieber (9/3), Schamberger (1), Negwer (2), Czypull,  Steiner, S. Göth, Schamberger<br /><br /> <strong>Torfolge: </strong>4:2, 7:7, 9:7, 16.12, 20:15, 25:20, 27:25, 30:27, 35:30.<br /><br /> <strong>Zuschauer:</strong> 200<br /> <p class="news_footer"> </p> </div> </div> <p>Von Jörg Hinderberger  (Rems-zeitung, 30.8.2010)</p>]]></description>
      <link>http://www.tsb-gmuend.de/nachrichtenarchiv/items/wuerttembergligist-tsb-gmuend-gewinnt-bei-saisoneroeffnung-hoch-verdient-mit-3530-gegen-tv-neuhausenfilder.html</link>
      <pubDate>Mon, 30 Aug 2010 11:33:00 +0200</pubDate>
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      <title>Ein Test, der Lust auf mehr macht</title>
      <description><![CDATA[<p>Ralf Rascher hatte  gehofft, dass man Grundzüge seiner Handschrift erkennen würde. Der  Neu-Trainer  wurde nicht enttäuscht. Sein Team stand nicht nur gut in der Defensive  (und  hatte in Sebastian Fabian und später in Philipp Neukamm starke  Torhüter),  sondern orientierte sich im Ballbesitz flott nach vorne. Genau diese  beiden  Elemente waren es, die Rascher zuletzt verstärkt hatte trainieren  lassen. Vor  allem Johannes Frey, Simon Frey und Paul Boizesan drückten zu  Spielbeginn in  Toren die gute Frühform aus, die drei waren für die ersten neun Tore  verantwortlich. Beide Freys und Boizesan liefen wie erwartet in der  Startformation auf, die folgendermaßen aussah: Im Tor spielte Fabian,  außen  Neuzugang Johannes Negwer (rechts) und Benjamin Göth (links), am Kreis  Simon  Frey und im Rückraum Michael Hieber (rechts), Johannes Frey (links) und  Boizesan  (Mitte). In Sachen Positionen also alles beim Alten.<br />Auch die  Einwechselspieler kamen auf den gewohnten Positionen zum Einsatz, nur  Robert  Steiner als Hieber-Ersatz im Rückraum war ungewohnt. Der am Samstag  stark  aufspielende Linksaußen Benjamin Göth ist vorerst der einzige Spieler im  Kader,  der konkurrenzlos ist, solange Johannes Frey im Rückraum benötigt wird,  was sich  jedoch ändern könnte, sobald Christian Tobias, Martin Schmeiser und  deutlich  später Andreas Hieber wieder zur Mannschaft stoßen werden. Welche  Verschiebungen  es dann geben wird, wird sich zeigen.<br />Momentan jedoch macht die  Mannschaft  Lust auf mehr. Gegen einen müden Baden-Württemberg-Oberligisten, der zur  Zeit  ohne Rücksicht auf Verluste täglich drei Stunden trainiert, legten die  Gmünder  ein ordentliches Tempo vor, sie kamen schnell zum Abschluss und hatten  mit  Michael Hieber und Paul Boizesan zwei Schützen, die jeweils neunmal  trafen. Über  ein 7:7 nach elf Minuten zogen die Gmünder auf 14:10 davon, zwei  Hieber-Tore vor  der Pause stellten den 20:15-Halbzeitstand sicher. Anschließend hielten  die  Gmünder tapfer den Vorsprung, nur einmal, beim 27:25, war Neuhausen  wieder dran,  was allerdings auch daran lag, dass der TSB in kürzester Zeit dreimal  den  Pfosten und einmal die Latte traf.<br />Der erste Eindruck war positiv.  Und auch  wenn man Testspiele nicht überbewerten darf, so kann man festhalten,  dass die  spielerische Leistung passte. Der TSB scheint gerüstet für die in zwei  Wochen  beginnende Saison.</p> <p><strong>TSB: </strong>Fabian, Neukamm;  Negwer  (2), M. Hieber (9/3), Boizesan (9/3), J. Frey (4), B. Göth (5), S. Frey  (5/1);  S. Göth, Steiner, Czypull, Schamberger (1).<br /><br /> © Gmünder  Tagespost 29.08.2010</p>]]></description>
      <link>http://www.tsb-gmuend.de/nachrichtenarchiv/items/ein-test-der-lust-auf-mehr-macht.html</link>
      <pubDate>Mon, 30 Aug 2010 11:28:00 +0200</pubDate>
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      <title>Ein erstes Hallo</title>
      <description><![CDATA[<div class="textbody">Es soll ein gemütliches Beisammensein werden mit all jenen, die es nicht  erwarten können, dass es endlich wieder los geht. Gleichzeitig ist es ein  Härtetest für die Gastgeber, die einen Baden-Württemberg-Oberligisten empfangen.  Und die Gmünder Zuschauer sehen erstmals Neu-Trainer Ralf Rascher in offizieller  Mission an der Seitenlinie. Rascher erhofft sich für die Zuschauer zwei  Erkenntnisse: „Die Leute sollen sehen, dass wir momentan sehr viel Spaß an der  Arbeit haben. Und ich hoffe natürlich, dass man schon ein wenig meine  Handschrift erkennt und sieht, woran wir gearbeitet haben, auch wenn natürlich  momentan noch nicht alles klappt.“<br />Personell betrachtet werden die Zuschauer  kaum Neues sehen. Die Positionen der einzelnen Spieler sind bekannt, Rascher  plant keine elementaren Umstellungen. Fehlen wird im Rückraum einzig Christian  Tobias, der sich für vier Wochen in die USA verabschiedet hat und erst am Tag  vor dem ersten Punktspiel wieder in Gmünd ankommen wird. Einziges neues Gesicht  ist Rechtsaußen und Linkshänder Johannes Negwer.<br />Der neue Trainer betont,  dass er bisher sehr zufrieden ist mit dem Gesehenen, „wobei mich alles andere  auch überrascht hätte“. Vor allem zwei Tests gegen Württembergligisten aus der  Nachbarstaffel brachten wichtige Erkenntnisse: Gegen Wernau zeigte der TSB, dass  mit ihm wieder zu rechnen ist, in Plochingen offenbarte man Schwächen gegen eine  offensive Abwehr. Doch auch das beunruhigt Rascher nicht: „Wir können noch nicht  alles trainiert haben“, sagt er. Sein erster Schwerpunkt war die Abwehrarbeit,  aus der ein schnelleres und zielorientierteres Spiel nach vorne entstehen soll.  Um dieses Offensivspiel zu zeigen, ist Neuhausen der „perfekte Gegner“, sagt  Rascher, „da Neuhausen seit Jahren sehr schnellen Handball spielt. Wir müssen  nur aufpassen, ihnen nicht ins offene Messer zu laufen.“<br />Auf die Partie folgt  ein gemütliches Beisammensein mit den Fans. Anfang September geht’s dann für  vier Tage ins Trainingslager nach Oberstaufen, ehe am 9. September das  HVW-Pokal-Erstrundenspiel in Blaustein ansteht. <br /></div> <p>© Gmünder  Tagespost 26.08.2010 (Swen Thissen)</p>]]></description>
      <link>http://www.tsb-gmuend.de/nachrichtenarchiv/items/ein-erstes-hallo.html</link>
      <pubDate>Sat, 28 Aug 2010 07:06:00 +0200</pubDate>
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      <title>Große Saisoneröffnung beim TSB Gmünd</title>
      <description><![CDATA[<p>Der TSB lädt alle Fans, Zuschauer, Sponsoren und Gönner zur großen Saisoneröffnung am Samstag, den 28.8.2010 in und vor der Großen Sporthalle ein. Die TSB-Mannschaft und das neue Trainerteam Ralf Rascher und Andi Fuß präsentieren sich hier zum ersten Mal in den neuen Trikots mit dem Hauptsponsor "Techniker Krankenkasse". Hier kommt es zum ersten Härtetest für die neue Saison. In einem Freundschaftsspiel gegen den Regionalligaabsteiger TSV Neuhausen/Filder können die Zuschauer erstmals die neue TSB-Formation unter die Lupe nehmen. Spielbeginn ist um 17 Uhr. Der Eintritt zum Spiel ist natürlich frei. Der TSB hofft auf viele Zuschauer, die auch nach dem Spiel zum gemütlichen Beisammensein und Fachsimpeln vor der Sporthalle verweilen. Denn vor der Halle gibt es dann nach dem Spiel noch eine gemütliche Grill-Hocketse mit frischem Kellerpils am Kaiser-Bierrondell.</p>]]></description>
      <link>http://www.tsb-gmuend.de/nachrichtenarchiv/items/grosse-saisoneroeffnung-beim-tsb-gmuend.html</link>
      <pubDate>Wed, 18 Aug 2010 10:20:00 +0200</pubDate>
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    </item>
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      <title>Neuer Schwung, alte Sorgen</title>
      <description><![CDATA[<p class="lead-text">Seit mehr als sechs Wochen arbeiten die Handballer  des TSB Gmünd bereits auf die neue Saison hin. Im Blickpunkt: Ralf  Rascher. Der neue Trainer ist bisher ebenso zufrieden wie der  Abteilungsleiter und die Spieler. Doch der neue Schwung ändert nichts an  den alten Problemen: Der TSB kämpft schon wieder mit Verletzungen.</p> <div class="textbody">  Der Eindruck, dass Neu-Trainer Ralf Rascher der Mannschaft einiges  abverlangen wird, hat nicht getäuscht. „So gefordert waren wir noch  nie“, sagt Andreas Hieber. „Viermal pro Woche ist Training, zusätzlich  einmal freiwillig am Wochenende. Das sind schon semi-professionelle  Bedingungen.“ Wird es zu viel? „Nein. Ich finde, dass die ersten Wochen  sehr produktiv waren. Zumal der Trainer es auch gleich sagt, wenn ihm  etwas gegen den Strich geht. Aber das ist schließlich auch seine  Aufgabe, er soll uns ja voranbringen.“ Hiebers Einschätzung ist keine  Einzelmeinung, sagt Abteilungsleiter Steffen Alt: „Ich höre nur Gutes  über den neuen Trainer, die Spieler haben Spaß.“<br />Rascher widerspricht  dieser Einschätzung nicht. Denn auch er ist zufrieden, „die Mannschaft  zieht vorbildlich mit“. Auch erste Fortschritte erkennt er, die Ansätze  zum Gegenstoß seien schon gut gewesen, auch seine Vorstellung von  Abwehrarbeit werde gut angenommen. Etwas später wurde mit der  Offensivarbeit begonnen, auch das sei ein Grund, „warum es noch eine  Weile dauern wird, bis man Fortschritte erkennen kann“. Vor allem eine  schnelle Ballabgabe ohne zu prellen hat Rascher als Defizit ausgemacht,  „gegen Topteams werden wir uns da vielleicht noch bis zu Beginn der  Rückrunde schwer tun“. Weshalb Rascher gezielte Förderungen einbaut:  „Wir haben spezielle Trainingseinheiten für die Rückraumspieler und für  die Außen angesetzt.“<br />Rascher ist unterm Strich hochzufrieden, „der  Beginn war sehr gut“. Nur eines „habe ich noch nie erlebt“: Ein solch  frühes Problem mit Verletzungen. Und die Patienten sind die alten:  Johannes Frey kämpft wie so oft mit mehreren Blessuren und läuft zur  Zeit auf Krücken, Christian Tobias hat Probleme mit dem Innenband,  Matthias Czypull kann prüfungsbedingt nur zweimal pro Woche trainieren.  Zudem hat sich Moritz Nothdurft abgemeldet (die GT berichtete). Bis auf  Nothdurft sind alle Rückraumspieler, weshalb Rascher sagt, dass „im  Rückraum nichts mehr passieren darf“. Zumal an Neuzugänge nicht mehr zu  denken ist, wie Steffen Alt betont: „Die Spieler sind mittlerweile doch  alle irgendwo untergebracht.“ <br />Auch Andreas Hieber darf immer noch  nicht mitmachen: „Bei den Fitnessübungen bin ich dabei. Bei den anderen  nicht. Dann stelle ich mich brav in die Ecke und mache meine Übungen“,  sagt der Rekonvaleszent „Das ist auch sinnvoller. Bei aller Vorfreude  auf den Handballsport muss bei mir noch die Vernunft siegen.“ Und wenn  Hieber kurzfristig anders denkt, korrigiert ihn Rascher, der sich  vorstellen kann, dass Hieber erst an Weihnachten wieder bei 100 Prozent  ist. Das würde sich deshalb ganz gut anbieten, weil sich Czypull im  Februar für ein Semester ins Ausland verabschieden wird.<br />Übrigens:  Der TSB hat einen zusätzlichen Gegner bekommen. Die HSG  Fridingen/Mühlheim hatte gegen ihren Abstieg Einspruch eingelegt und vom  Verbandsgericht Recht bekommen, da der VfL Sindelfingen zuvor sein Team  zurückgezogen hatte. Der Handballverband Württemberg hat nun  entschieden, dass die HSG in der Süd-Staffel starten wird, dafür  wechselt der SV Fellbach in die Nord-Staffel des TSB. Die  Mannschaftszahl erhöht sich damit auf 15, weshalb es für die Gmünder wie  auch den Rest der Liga eine verdammt lange Saison werden wird: 28  Spiele mussten die TSBler in dieser Liga noch nie bestreiten. Zuvor  jedoch wird in Blaustein am 9. September das erste Pflichtspiel im  WFV-Pokal anstehen. Zwei bis drei Tage später ist dann das erste  Ligaspiel. <br /> </div> <p> <span class="footer date" title="Dieser Artikel ist am 16.07.2010  erschienen">© Gmünder Tagespost 16.07.2010 (Swen Thissen)<br /></span></p>]]></description>
      <link>http://www.tsb-gmuend.de/nachrichtenarchiv/items/neuer-schwung-alte-sorgen.html</link>
      <pubDate>Sun, 18 Jul 2010 08:34:00 +0200</pubDate>
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      <title>Nothdurft ist weg</title>
      <description><![CDATA[<p class="lead-text">Linksaußen Moritz Nothdurft spielt nicht mehr  länger für den Württembergligisten TSB Gmünd. Dies bestätigte  Handballabteilungsleiter Steffen Alt. Nothdurfts Abgang kam aus heiterem  Himmel, warum der Alfdorfer weg ist, weiß bisher niemand so genau. </p> <div class="textbody">  „Er war beim Teamwochenende noch dabei“, sagt Steffen Alt, „und ich  weiß, dass es dort keinen Streit oder irgendetwas in der Art gab“.  Dennoch fand er wenige Tage später einen Zettel in seinem Briefkasten.  „Moritz hat sich für seine Zeit beim TSB bedankt.“ Warum er sich  abmelden will, schrieb er nicht. „Ich weiß es nicht genau“, sagt Alt,  „habe aber mittlerweile erfahren, dass persönliche Gründe der Auslöser  waren“. Er sei, wie auch die Mannschaft, verwundert und enttäuscht  gewesen, „allerdings möchte ich mir öffentlich kein Urteil erlauben.  Wenn er tatsächlich Probleme hat, müssen wir das respektieren.“<br />Nothdurfts  Weggang ist eine herbe sportliche Schwächung. „Der Kader ist gerade  sehr dünn besetzt“, sagt Trainer Ralf Rascher. Mit Benjamin Göth steht  nun nur noch ein gelernter Linksaußen im Kader, da Johannes Frey für den  Rückraum eingeplant ist. „Ärgerlich ist, dass Christoph Köngeter auch  deshalb abgesagt hat, weil wir schon zwei Linksaußen haben“, sagt Alt.  „Hätten wir und er das gewusst, wäre er wohl zum TSB Gmünd gekommen“,  betont Steffen Alt. <span class="z-kursiv">sw</span><br /> </div> <p> <span class="footer date" title="Dieser Artikel ist am 15.07.2010  erschienen">© Gmünder Tagespost 15.07.2010</span></p>]]></description>
      <link>http://www.tsb-gmuend.de/nachrichtenarchiv/items/nothdurft-ist-weg.html</link>
      <pubDate>Thu, 15 Jul 2010 13:25:00 +0200</pubDate>
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    </item>
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      <title>Tolles Teamwochende des TSB im Laichle</title>
      <description><![CDATA[<p>Ralf Rascher scharte seine Mannschaft zum Team-Building im Laichle um sich. Neben Team-Spielen mit verbundenen Augen und Seil kam natürlich auch der Spaß nicht zu kurz. Kegeln und Fußball standen auf dem Programm. Der Abend klang dann noch in einem tollen Grillfest aus.</p> <p>Die Bilder vom Team-Wochenende sind auch schon online:</p> <p><a href="showalbum.html">http://www.tsb-gmuend.de/showalbum/items/tsb-teamwochenende-2010.html</a></p>]]></description>
      <link>http://www.tsb-gmuend.de/nachrichtenarchiv/items/tolles-teamwochende-des-tsb-im-laichle.html</link>
      <pubDate>Sun, 13 Jun 2010 16:46:00 +0200</pubDate>
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    </item>
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      <title>TSB Gmünd is back</title>
      <description><![CDATA[<p>Team Alt gewinnt gegen Team Jung im internen Duell auf Malle (war ja eh klar) und wird nun mit diesem positivem Erfolgserlebnis in die Saisonvorbereitung starten. Doch Team Jung gibt sich kämpferisch und will schon beim traditionellen "Saisoneröffnungskick" ;-) wieder das Beste geben. Nächste Woche geht's nämlich wieder los. Und ab, und los. Alzooo!<br /><br />Kleine Anekdote zum Bild: Spiel Jung gegen Alt. "Wer macht das beste Foto?" Pascal Hens: Und wer gehört der Foto? Sebi: "Team Jung!". Pascal: "Dann sofort löschen!" </p>]]></description>
      <link>http://www.tsb-gmuend.de/nachrichtenarchiv/items/tsb-gmuend-is-back.html</link>
      <pubDate>Sun, 30 May 2010 16:58:00 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Deutschland zeigt Flagge!</title>
      <description><![CDATA[<p>Zuallererst möchte sich der TSB wieder bei Geschäftsführer Sebastian Wagenblast von SW-Tuning für die erneute Kooperation in der kommenden Handball-Saison bedanken.</p> <p>Gleichzeitig verriet er uns den neuesten trend für die kommende Fußball-WM:</p> <p>Die WM Deutschland-Außenspiegel-Fahne</p> <p>Alle Infos zu dieser genialen Erfindung gibt's auf der Homepage von SW-Tuning:<br /><br /><a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://www.sw-tuning.de/shop/index.php/cat/c5453_WM-Spezial.html">http://www.sw-tuning.de/shop/index.php/cat/c5453_WM-Spezial.html</a></p>]]></description>
      <link>http://www.tsb-gmuend.de/nachrichtenarchiv/items/deutschland-zeigt-flagge.html</link>
      <pubDate>Tue, 18 May 2010 18:37:00 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>TSB weiterhin zusammen mit der Techniker Krankenkasse</title>
      <description><![CDATA[<p><br />Am heutigen Dienstag, den 18.Mai 2010 trafen sich Waldemar Czapiewski von der TK und TSB-Abteilungsleiter Steffen Alt in Schwäbisch Gmünd um die Vereinbarung für ein weiteres Jahr zu besiegeln (siehe Foto).</p> <p>Gemeinsam wird sich das Team der 1. Mannschaft des TSB Gmünd rund um Ihre neuen Trainer Ralf Rascher und Andi Fuß am 28.08.2010 bei einem Saisonauftaktspiel und mit neuen Trikots ihren Fans und Anhängern präsentieren. </p>]]></description>
      <link>http://www.tsb-gmuend.de/nachrichtenarchiv/items/tsb-weiterhin-zusammen-mit-der-techniker-krankenkasse.html</link>
      <pubDate>Tue, 18 May 2010 15:07:00 +0200</pubDate>
      <guid>http://www.tsb-gmuend.de/nachrichtenarchiv/items/tsb-weiterhin-zusammen-mit-der-techniker-krankenkasse.html</guid>
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    <item>
      <title>Kein harter Hund</title>
      <description><![CDATA[<p class="lead-text">Die Saison war erst drei Tage vorbei, da bat Ralf  Rascher schon zur ersten Sitzung der neuen Runde: Der neue TSB-Trainer  traf sich gestern nach der Abteilungsversammlung der Gmünder Handballer  mit der Mannschaft. Teil seines Teams wird auch Andreas Fuß sein. Der  Torhüter bleibt dem Klub als Co-Trainer erhalten.</p> <div class="textbody">  Abteilungsleiter Steffen Alt bestätigt, dass Fuß als Co-Trainer  zugesagt hat. „Ich bin sehr glücklich über diese Lösung, weil er sich  unglaublich toll eingebracht hat im Verein.“ Der Torhüter, der im  gestrigen TSB-Klassenbuch der GT Platz eins belegte, soll Neu-Trainer  Ralf Rascher unterstützten und dabei natürlich ein besonderes Augenmerk  auf die Torhüter haben. Alt: „Mit all seiner Erfahrung bei hochklassigen  Klubs kann er unsere Keeper bestimmt voranbringen. Das tut ihnen  bestimmt gut.“ Zumal der TSB quasi seit einem Jahrzehnt ohne speziellen  Torwart-Trainer auskommen musste, wobei Fuß sich freilich auch um andere  Trainingsinhalte mit dem Rest der Mannschaft kümmern soll. Und dann  gibt es da noch eine Hintertür, sagt Alt: „Natürlich hat er seine  Turnschuhe immer noch dabei. Sollten Sebastian Fabian oder Philipp  Neukamm mal ausfallen, gibt’s immer noch die Möglichkeit, dass Fuß  ausnahmsweise einspringt.“<br />Rascher ist hochzufrieden mit dieser  Lösung: „Unsere Gespräche waren sehr gut, wir können bestimmt  voneinander profitieren, auch wenn sich noch zeigen muss, wie wir  sportlich zusammenpassen.“ Zuvor jedoch gönnt sich Fuß wie auch der Rest  der Mannschaft eine Pause. Am 7. Juni beginnt das Mannschaftstraining  wieder, wobei Rascher seinen Jungs schon zuvor einige Laufeinheiten nahe  legen wird. Denn: „Wir werden schon im Juni in die Halle gehen. Eine  reine Konditionsphase wird es nicht geben, das wird vor oder nach dem  Training gemacht.“ Und: „Auf die Jungs wird einiges zukommen.“ Denn  Rascher plant drei bis vier Halleneinheiten pro Woche, hinzu kommt eine  Einheit, die die Spieler individuell bestreiten sollen. „Wenn die  Spieler nicht mitziehen, werde ich reduzieren“, sagt er, legt aber nach,  dass er genau das Gegenteil erwarte: „Alle schreien, dass sie wollen.  Ich hoffe, es ist auch so. Das werden wir sehen. Auch wenn ich weiß,  dass nicht alle dieses Pensum mitgehen können, habe ich ein grobes  Programm erarbeitet, das auf die ausgelegt ist, die Gas geben möchten.“  Wobei Rascher im Vergleich zu seinen Vorgängern einen großen Vorteil  hat: Nach intensiven Bemühungen der Abteilungsleitung haben die  Handballer endlich die Möglichkeit, auch in den Sommerferien die Hallen  zu nutzen.<br />Es ist nicht zu überhören, dass Rascher schon jetzt  hochmotiviert ist. Und dass er nicht nach Gmünd gekommen ist, um den  Ist-Zustand zu verwalten. Er will die Mannschaft nach vorne bringen, und  er „muss auch ganz klar sagen, dass Konstanz eine Qualität ist, die die  Mannschaft nicht hat. Wir müssen hart arbeiten, um auch an nicht so  guten Tagen einfache Tore zu erzielen und einfache Tore zu verhindern.  Und da geht es nicht um schönen Handball, den kann die Mannschaft schon  spielen. Es geht einzig um die Konstanz, ganz egal ob zuhause oder  auswärts.“ Ein Blick auf die Tabelle genügt, um Raschers Aussagen zu  bestätigen: Unterm Strich hat der TSB zwölf Punkte weniger als der  Zweite und 20 Punkte weniger als der Erste. „In den vergangenen Jahren  waren immer andere Mannschaften deutlich konstanter, weshalb ich auch  gar nicht vom Aufstieg sprechen möchte. Um den nächsten Schritt zu  machen, muss viel getan werden.“<br />Nicht jedoch in Sachen Personal:  „Die Planungen sind abgeschlossen, auch wenn wir noch mit dem ein oder  anderen Linkshänder sprechen“, sagt Rascher, der mit Johannes Negwer nur  einen Neuzugang hat. Sein Ziel sei es, „die Mannschaft zu verbessern“,  und vor allem die jüngeren Spieler will er kitzeln: „Michael Hieber muss  immer noch sehr viele Aufgaben in der Offensive übernehmen. Die  Möglichkeiten im Rückraum waren zuletzt nicht wirklich groß, das gilt es  zu ändern.“ Wobei Rascher nun gar nicht den harten Hund spielen will:  „Ich mache das ja nicht, weil meine Frau sagt, ich solle fünfmal pro  Woche zum Handball verschwinden. Das ist ein Geben und ein Nehmen  zwischen Mannschaft und Trainer.“<br />Dennoch: Die Mannschaft darf sich  auf arbeitsreiche Monate einstellen. <br /> </div> <p> <span class="footer date" title="Dieser Artikel ist am 28.04.2010  erschienen">© Gmünder Tagespost 28.04.2010 (Swen Thissen)<br /></span></p>]]></description>
      <link>http://www.tsb-gmuend.de/nachrichtenarchiv/items/kein-harter-hund.html</link>
      <pubDate>Thu, 29 Apr 2010 18:40:00 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Der hilfsbereite alte Hase</title>
      <description><![CDATA[<p class="lead-text"><strong>Die Saison ist vorbei, Zeit für ein Zeugnis. Das Sonderlob beim Tabellenvierten TSB Gmünd geht an Andreas Fuß, ohne dessen spontane Hilfe die Saison wohl nicht so erfolgreich verlaufen wäre. Ansonsten dominierten die bewährten Kräfte die Runde des Handball-Württembergligisten.</strong></p> <p class="author"> </p> <div class="textbody">  <br /><strong>Primus</strong><br /><span class="z-fett">Andreas Fuß:</span> Man muss sich das mal vorstellen: Da springt einer ein, der 46 Jahre alt ist und seine Laufbahn längst beendet hat, und macht das Fehlen des verletzten Stammtorhüters fast vergessen. Ohne die spontane Hilfe des alten Hasen hätte der TSB die Saison definitiv nicht so erfolgreich absolviert. Chapeau.<br /><br /><strong>Musterschüler</strong><br /><span class="z-fett">Johannes Frey:</span> Hat einem anderen alten Hasen wieder die interne Torjägerkanone weggeschnappt (151 Tore). Wenn man ihn darauf anspricht, grinst er nur. Hat zudem beruflich den Meister-Titel in der Tasche. Gut für ihn, gut für den TSB, weil er aus zeitlichen Gründen nicht auf die Schnapsidee kommt, den Rufen höherklassiger Klubs folgen zu wollen.<br /><br /><span class="z-fett">Michael Hieber: </span>Hat sich gefreut, als Fuß zum TSB kam, weil er dann nicht mehr der alte Mann des Teams war. Dafür hat ihm einer seiner sportlichen Ziehsöhne die Torjägerkanone erneut geklaut. Wenn man ihn darauf anspricht, tut er so, als sei ihm das völlig egal. Da er vermutlich noch mindestens so lange spielen wird wie Fuß, hat er ja noch ein paar Chancen. In einer gesundheitlich nicht einfachen Saison mit 141 Toren einer der zehn besten Torschützen der Liga.<br /><br /><span class="z-fett">Paul Boizesan: </span>Hat Frey und Hieber einiges nachgemacht. Zum Beispiel die gute Torquote. Vorteil: Seine (früheren) Probleme waren sprachbedingt. Selten ist es ein gutes Zeichen, wenn sich ein Spieler traut, auch mal den Schiedsrichter anzumeckern. Beim Rumänen ist das so. Er ist in seiner zweiten Saison in Gmünd angekommen. Zudem eine Waffe in der Defensive.<br /><br /><span class="z-fett">Simon Frey:</span> Der Führungsspieler ist das, was man Konstanz nennt, im Mittelblock hinten und am Kreis vorne. Selten im Mittelpunkt, aber stets der kaum zu ersetzende Dauerbrenner.<br /><br /><strong>Zweite Reihe</strong><br /><span class="z-fett">Sebastian Göth:</span> Auch so ein Dauerbrenner, und sicherlich kein schlechter, was man schon daran erkennt, dass der neue TSB-Trainer Ralf Rascher andauernd von ihm spricht. Was vor allem daran liegt, dass Göth seit Jahren als Rechtshänder rechtsaußen ziemlich viele Tore schießt. 60 waren’s in dieser Saison. Allerdings: Letztes Jahr waren es mehr.<br /><br /><span class="z-fett">Moritz Nothdurft: </span>Das Positive zuerst: Nach der frühen Verletzung von Andreas Hieber und der damit verbundenen Versetzung von Johannes Frey war der Rückkehrer auf Anhieb Stammspieler. Dennoch hat er ein paar Spiele gebraucht, um sich wieder zurecht zu finden. Und manchmal würde man sich wünschen, dass von Nothdurft noch ein klein wenig mehr kommt. <br /><br /><span class="z-fett">Christian Tobias:</span> Von ihm kann auch noch mehr kommen. Und von ihm wird auch noch mehr kommen. Denn man darf bei aller Erfahrung nicht vergessen, dass der Rückraumspieler, in dieser Runde auch von Verletzungen geplagt, erst 21 Jahre alt ist. Beeindruckend sind immer wieder aufs Neue seine Dynamik und seine Explosivität. Dafür geht ihm ab und an noch die Übersicht ab. Wenn er sich die noch beibringen lässt und dem TSB treu bleibt, kann er ein Leistungsträger der Zukunft sein.<br /><br /><span class="z-fett">Patrick Schamberger:</span> Er wird nie ein Leistungsträger im klassischen Sinne sein, dazu ist er als Kreisläufer in der Württembergliga einfach ein paar Zentimeter zu klein. Hat sich eine andere Aufgabe gesucht, und die liegt in der Defensive. Schon heute ist legendär, wie er gegen Weinsberg den zwei Meter großen und über 100 Kilo schweren Kreisläufer festmachte. In dieser Rolle wertvoll für die Mannschaft.<br /><br /><span class="z-fett">Matthias Czypull:</span> Nicht nur wegen der Position als Mittelmann vergleichbar mit Tobias. Auch für ihn gilt: Unter Neu-Trainer Rascher wird sich zeigen, wohin seine Reise führt. Denn die Konkurrenz im Rückraum ist groß. Zudem hatte er in der Rückrunde Verletzungsprobleme.<br /><br /><strong>Hinterbänkler</strong><br /><span class="z-fett">Sebastian Fabian: </span>Steht hier, was für ihn eigentlich eine Beleidgung ist. Stand aber verletzungsbedingt nur neunmal auf dem Feld. Kommende Saison wieder jede Woche im Tor. Und in einem halben Jahr in dieser Rangliste wieder ganz weit oben. Mit Sicherheit.<br /><br /><span class="z-fett">Benjamin Göth:</span> Über ihn kann man mittlerweile nicht mehr sagen, was er kann und was er nicht kann. Denn der Linksaußen spielt selten. Umso beachtlicher, dass er dennoch 32 Tore, nur 20 weniger als Nothdurft, erzielte.<br /><br /><span class="z-fett">Philipp Neukamm: </span>Was er ist: An guten Tagen ein guter Ersatztorhüter. Was er nicht ist: Ein Keeper für die Startformation der Württembergliga. Als sich Fabian verletzte, wurde der ganze Verein nervös. Prompt holte der TSB Fuß, und weil der zum Schluss auf der Bank saß, nahm sich Neukamm eine Auszeit bis zur Sommerpause.<br /><br /><span class="z-fett">Robert Steiner:</span> Teil des Kaders, doch welche Position er in Zukunft tatsächlich bekleiden soll, steht noch nicht fest. Nach Schmeisers Abgang übernahm er dessen Platz auf der Ersatzbank – als potenzieller Rechtsaußen.<br /><br /><span class="z-fett">Martin Schmeiser:</span> Drei Spiele, zwei Tore. Er durfte einfach nicht mehr spielen. Meldete sich deshalb im Lauf der Runde ab und spielte nur noch in der zweiten Mannschaft.<br /><br /><strong>Fehlten entschuldigt</strong><br /><span class="z-fett">Andreas Hieber: </span>Hatte nach drei Spielen 18 Tore erzielt. Wie auch Johannes Frey und sein Bruder Michael. Dann gab’s ein neues Kapitel seiner Verletzungsmisere.<br /><br /><span class="z-fett">Wolfgang Schuster:</span> Hatte sein Comeback angekündigt. Dann legten Rückenschmerzen den Abwehr-Spezialisten lahm. Comeback abgesagt. Endgültig.<br /><br /><strong>Der Lehrer</strong><br /><span class="z-fett">Rolf Kölle: </span>Hat nach all den Problemen vor zwei Jahren die Mannschaft wieder stabilisiert, das kann man ihm nicht hoch genug anrechnen. Dennoch gab’s auch an ihm Kritik. Denn die Ansprüche beim TSB werden größer. Nun gibt’s einen Neuanfang ohne Kölle, was auch er so gewollt hatte. Will nun mindestens ein Jahr Handballpause machen. Übergibt den TSB als Tabellenvierten mit Blick nach oben an Ralf Rascher. Darauf darf er stolz sein. <br /> </div> <p> <span class="footer date" title="Dieser Artikel ist am 26.04.2010 erschienen">© Gmünder Tagespost 26.04.2010 (Swen Thissen)<br /></span></p>]]></description>
      <link>http://www.tsb-gmuend.de/nachrichtenarchiv/items/der-hilfsbereite-alte-hase.html</link>
      <pubDate>Tue, 27 Apr 2010 13:57:00 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Am Ende ist der TSB Vierter</title>
      <description><![CDATA[<p class="lead-text">Zum Abschluss der Saison gab’s noch einmal einen  Krimi. Der TSB Gmünd hat beim TV Altenstadt mit 24:26 verloren. Am TSV  Heiningen hätte man ohnehin nicht mehr vorbeiziehen können, weil der  Dritte sein Spiel gewann. Der TSB beendet die Württembergliga-Saison  damit als Tabellenvierter.</p> <div class="textbody">  Selbst wenn der TSB am Samstag gewonnen hätte, er wäre nicht mehr  Dritter geworden. Denn: Der TSV Heiningen schlug den Zweiten Weinsberg  knapp und sicherte sich so den dritten Platz. Für den TSB bleibt also  „nur“ Rang vier, und auch mit diesem Abschlussergebnis kann  Abteilungsleiter Steffen Alt gut leben. „Vor der Saison hätte ich das  sofort gekauft. Ich bin zufrieden mit der Saison, Kompliment an den  Trainer, Kompliment an die Mannschaft.“<br />Was für das letzte  Saisonspiel nicht gilt. Alt: „Das war zu wenig.“ Die Geschichte der  Partie ist schnell erzählt: Der TSB führte in Durchgang eins kurzzeitig  mit drei Toren, der Vorsprung schmolz auf einen Treffer bis zur Pause.  Bis dahin war nur bedingt zu erkennen, dass Johannes Frey und Paul  Boizesan überhaupt nicht mitspielten. Doch nach dem Seitenwechsel  erreichte nur noch Torhüter Sebastian Fabian Normalform, weshalb die  Führung verspielt wurde. Zwar blieb’s bis zum Schluss spannend, doch  drehen konnten die Gmünder das Spiel nicht mehr. Weshalb Trainer Rolf  Kölle mit dem letzten Spiel auch nicht zufrieden sein konnte: „Die  Abwehr stand gut, aber natürlich hätten wir mehr Tore erzielen müssen.“<br />Nach  der Partie wurde die Saison dennoch gebührend abgeschlossen: Trainer  Kölle hatte zu sich nach Hause eingeladen und gab seine Abschiedsparty.  Am Sonntag folgte ein gemeinsames Essen im TSB-„Häusle“ in der  Buchstraße, seit gestern ist die Saison demnach auch intern offiziell  beendet.<br />Und genau einen Tag dauert es, bis die neue Saison offiziell  beginnt: Am morgigen Dienstag (19 Uhr im Häusle) findet die  Jahresversammlung der TSB-Handballabteilung statt. Die wird nicht all zu  spannend werden, große Wahlen stehen nicht an. Aber: Danach trifft sich  der neue Trainer Ralf Rascher mit der Mannschaft zur ersten  Besprechung. Da wird auch Johannes Negwer, der (bisher) einzige  Neuzugang, anwesend sein, da sein bisheriger Klub, der TSV Wolfschlugen,  abschließend Dritter wurde und Negwer deshalb nicht an der  Relegationsrunde teilnehmen darf.<br />Steffen Alt freut sich über das  frühe erste Treffen: „Ralf Rascher ist unglaublich motiviert. Ich  telefoniere schon jetzt zweimal pro Tag mit ihm, das Trainingslager ist  schon gebucht, die ganze Planung steht schon. Wir alle freuen uns auf  ihn, und er freut sich auf uns.“ Und ein erstes Ziel gibt Alt seinem  neuen Coach schon mit auf dem Weg: „So gut unsere Saison war, so sehr  fehlte die Konstanz. Das kann mit Sicherheit besser werden.“<br /><span class="z-fett"><br /><strong>TSB:</strong></span> Fabian, S. Frey (4/1),  Schamberger, B. Göth (3), S. Göth (1), Nothdurft (3/2), Tobias (4),  Steiner, Czypull (2), M. Hieber (7/1) <br /> </div> <p> <span class="footer date" title="Dieser Artikel ist am 25.04.2010  erschienen">© Gmünder Tagespost 25.04.2010 (Swen Thissen)<br /></span></p>]]></description>
      <link>http://www.tsb-gmuend.de/nachrichtenarchiv/items/am-ende-ist-der-tsb-vierter.html</link>
      <pubDate>Mon, 26 Apr 2010 19:59:00 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Der Trainer sagt Servus</title>
      <description><![CDATA[<p>Rolf Kölle sagt am Samstagabend Servus. Sein letztes Spiel als Trainer  des TSB Gmünd ist dabei ein besonderes: Der Vierte der  Handball-Württembergliga tritt um 19.30 Uhr zum Derby beim TV Altenstadt  an. Und kann dabei doch noch Dritter werden.</p> <p>Nein, das Fazit der Ära Kölle wird nicht davon  abhängig gemacht werden, ob der TSB Gmünd am Ende Dritter oder Vierter  wird. Und auch das Abschiedsfest für die Mannschaft wird der Trainer  unabhängig vom Ergebnis unmittelbar nach der letzten Partie bei sich  zuhause schmeißen.<br />Dennoch wäre ein Sieg zum Ende der Saison eine  feine Sache. Vor allem, weil trotz der Schmiden-Niederlage vom  vergangenen Wochenende der dritte Platz gar nicht mal so unrealistisch  erscheint: Der TSV Heiningen, der amtierende Dritte, ging zuletzt  überraschend mit 30:40 in Bietigheim unter und empfängt nun den Zweiten  Weinsberg. Der ist, das hat man auch gegen den TSB gesehen, nicht mehr  unbedingt bis in die Haarspitzen motiviert, und doch sollten die  Weinsberger sich warmschießen, schließlich steht die  Aufstiegs-Relegation an. Gut möglich also, dass die Weinsberger den  Gmündern Schützenhilfe leisten. Aus TSB-Sicht ist die Ausgangssituation  recht einfach: Die Gmünder müssen einen Punkt mehr holen als Heiningen,  um den TSV zu überholen. Dass der ganz große Ehrgeiz beim TSB dennoch  ein wenig verloren gegangen ist, verwundert nicht. Zu früh war die  Saison de facto schon gelaufen, als dass man die Motivation wochenlang  hätte künstlich hochhalten können. Im Umkehrschluss sind die Gmünder  jedoch nicht bereit gewesen, sich am Ende eine gelungene Saison kaputt  machen zu lassen. Auch deshalb gewann man gleich zweimal gegen  Weinsberg, und auch am vergangenen Wochenende gegen Schmiden wehrte man  sich nach Kräften, um gegen den Meister eine Klatsche zu verhindern.<br />Am  Samstagabend geht’s nun in die Michelberghalle, wo der TSB schon manch  heiße Schlacht mit dem TV Altenstadt bestritten hat. Das Hinspiel jedoch  hat gezeigt, dass die Zeiten, in denen es überhart zur Sache geht,  vorbei zu sein scheinen: Nur vier Zeitstrafen gab es im Dezember in der  Großsporthalle, am Ende gewann der TSB mühelos mit 33:24. In Altenstadt  jedoch wird’s definitiv deutlich schwerer werden zu bestehen.Es ist  davon auszugehen, dass Kölle zum Abschied möglichst allen Spielern noch  einmal die Chance geben wird, sich zu präsentieren. Schon gegen Schmiden  überraschte er mit einer ungewohnten Startformation. Wer auch immer  spielen darf: Die Mannschaft wird versuchen, ihrem Trainer einen  würdigen Abschied zu bereiten.<br /><span class="z-fett"><strong><br />TSB:</strong> </span>Fabian,  Fuß; S. Göth, Steiner, M. Hieber, Tobias, Czypull, Boizesan, J. Frey,  Nothdurft, B. Göth, S. Frey, Schamberger <br /><br /> <span class="footer date" title="Dieser Artikel ist am 22.04.2010  erschienen">© Gmünder Tagespost 22.04.2010 (Swen Thissen)<br /></span></p>]]></description>
      <link>http://www.tsb-gmuend.de/nachrichtenarchiv/items/der-trainer-sagt-servus.html</link>
      <pubDate>Fri, 23 Apr 2010 08:02:00 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Zehn Traumharpunen</title>
      <description><![CDATA[<p class="lead-text">In der ersten Hälfte gegen den Meister der Handball-Württembergliga, den TSV Schmiden, wurde der TSB Gmünd vorgeführt. „Zehn Traumharpunen der Schmidener und eine katastrophale Leistung von uns führten zum 8:17-Halbzeitstand“, sagte TSB-Trainer Rolf Kölle, der vor der Partie gebührend verabschiedet wurde. Am Ende verlor die Kölle-Truppe klar mit 24:29.</p> <div class="textbody">Der Gmünder Trainer Rolf Kölle, der in seinem letzten Heimspiel als Trainer mit Standing Ovations verabschiedet wurde, überraschte gegen Schmiden mit seiner Startformation. Moritz Nothdurft über die linke Außenposition und Patrick Schamberger über die rechte Seite begannen gut. Im Rückraum agierten Michael Hieber und Christian Tobias, „der aber immer noch nicht richtig schießen kann“, so Kölle. Am Kreis wurde Simon Frey von Beginn an hart in die Mangel genommen und im Aufbau zeigte Paul Boizesan, dass er auch aus dem Rückraum für Tore gut ist. Nach fünf Minuten stand es 3:3. Simon Frey erzielte im Nachfassen den 5:5-Ausgleich. Zwei Harpunen vom Schmidener Torhüter auf seine schnell nach vorne eilenden Mitspieler führten nach zwölf Minuten zum 7:5 für den TSV. Ab jetzt zeigte der Meister, warum er eine Klasse für sich ist in der Württembergliga. „Zehn Traumharpunen streiften knapp über unsere Köpfe hinweg. Das war schon klasse“, lobte Kölle den Meister. Innerhalb von zehn Minuten schraubten die Gäste die Führung auf 15:7 aus. Die Gmünder zeigten zudem noch keine Einstellung. „Wir haben in der ersten Hälfte nicht gekämpft“, sagte Christian Tobias. Außerdem leisteten sich die TSBler bereits im Spielaufbau zu viele technische Fehler und die Abwehr hat ihren Namen nicht verdient.<br />„Wir spielten ab der zehnten Minute ohne Abwehr“, erklärte Tobias. Mit dem Schlusspfiff bekamen die Schmidener noch einen Siebenmeter zugesprochen, doch Torhüter Sebastian Fabian hielt reaktionsschnell. Mit neun Toren Rückstand, 8:17, ging es aus Gmünder Sicht in die Kabinen.<br />Im zweiten Durchgang wechselten beide Mannschaften munter durch. Beim TSB durften abwechselnd Patrick Schamberger oder Matthias Czypull auf der Spielmacherposition ran.<br />Über die Außenpositionen kamen Sebastian und Benjamin Göth, die mit schönen Treffern den Rückstand in Grenzen hielten. Außerdem zeigte Torhüter Sebastian Fabian immer wieder seine Klasse.<br />In der 45. Minute markierte Simon Frey sogar den 16:22-Treffer, die Gmünder waren bis auf sechs Tore wieder dran. Doch die Schmidener erzielten immer zum richtigen Zeitpunkt weitere Treffer. In den Schlussminuten feierten die Gäste dann die Meisterschaft. Der TSB betrieb Ergebniskosmetik. „Wir haben in beiden Hälften schlecht gespielt und nicht das gezeigt, was wir können“, sagte Kölle. Die zwei Halbzeiten gegen Schmiden seien bezeichnend für den TSB Gmünd.<br />„Der TSB ist ein Team, das sehr von seiner Eigenmotivation lebt“, fasst Rolf Kölle den Charakter der Gmünder in einem Satz zusammen.<br />Nach siebeneinhalb Jahren wird der Gmünder Coach nach der Saison sein Amt als Trainer abgeben. „Bei den Heimspielen habe ich mich immer sehr wohl gefühlt. Das Gmünder Publikum ist einfach klasse. Ich wünsche dem TSB Gmünd für die neue Saison viel Erfolg“, sagte Kölle. „Wenn Andreas Hieber und Christian Tobias wieder fit werden und sich sonst kein Spieler verletzt, dann kann der TSB auch in der neuen Saison vorne mitspielen. Aber es wird eine sehr schwere Saison.“ <br /> </div> <p> <span class="footer date" title="Dieser Artikel ist am 18.04.2010 erschienen">© Gmünder Tagespost 18.04.2010 (Jörg Hinderberger)<br /></span></p>]]></description>
      <link>http://www.tsb-gmuend.de/nachrichtenarchiv/items/zehn-traumharpunen.html</link>
      <pubDate>Mon, 19 Apr 2010 10:35:00 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Die Übermannschaft kommt</title>
      <description><![CDATA[<p> </p> <p> </p> <p class="lead-text">Die Mannschaft verabschiedet sich in die  Sommerpause. Für Trainer Rolf Kölle ist es das letzte Heimspiel für den TSB  Gmünd. Doch für Sentimentalitäten ist während der Partie gegen den TSV Schmiden  kein Platz. Denn sonst droht gegen den Meister eine Klatsche. Und das wäre eine  schlechte Art des Abschieds. Anpfiff in der Großsporthalle: Samstag um 19.30  Uhr.    <a href="http://service.gmx.net/de/cgi/derefer?TYPE=3&amp;DEST=http%3A%2F%2Fwww.gmuender-tagespost.de%2Fdetail-image.php%3Faid%3D484193%26amp%3Biid%3D0" onclick="window.open(this.href); return false;"><br /></a> </p> <p class="author"> </p> <div class="textbody"> Es ist nicht  überliefert, was der Handballverband Württemberg gemacht hätte, würde es am  allerletzten Spieltag der Württembergliga Nord im Titelkampf noch um etwas  gehen. Denn: Am letzten Spieltag sind in diesem Jahr nicht mehr alle Teams im  Einsatz. Was zur Folge hat, dass der TSV Schmiden am Samstag sein letztes  Saisonspiel bestreitet. Zumindest das letzte reguläre. Anschließend geht die  Runde für die chronisch unterforderten Schmidener erst richtig los, wenn es in  der Aufstiegsrunde darum geht, tatsächlich kommende Saison in der  Baden-Württemberg-Oberliga starten zu dürfen.<br />Die ganze Liga hofft, dass  Schmiden in der Relegation erfolgreich ist, denn solch eine Übermannschaft ist  nun wahrlich nicht angenehm. In 25 Spielen hat der TSV 24 Mal gewonnen, „diese  Mannschaft hat in dieser Liga nichts verloren und ist in meinen Augen auch  stärker als der VfL Pfullingen aus der Nachbarstaffel“, sagt TSB-Trainer Rolf  Kölle. Für ihn steht fest: „Diese Mannschaft wird hochverdient aufsteigen.“ Es  wäre die Rückkehr nach nur einem Jahr in der Württembergliga. Vor knapp einem  Jahr war der TSV abgestiegen. Im entscheidenden Spiel hatte nur eine Sekunde zum  Klassenerhalt gefehlt.<br />Auch als die Meisterfrage schon entschieden war,  hielten die Schmidener die Motivation aufrecht und gewannen weiter Woche für  Woche, um die Form für die Relegation nicht zu verlieren. „Irgendwo habe ich  gelesen, dass sie weiterhin ihre Spiele mit zehn bis 15 Toren Vorsprung gewinnen  wollten“, sagt Kölle. Warmschießen für den Aufstieg also. Das ist übrigens nicht  einmal übertrieben: Schmiden erzielt im Schnitt 9,5 mehr Tore als es kassiert.  Das Torverhältnis: 849:612. Zum Vergleich: Der Zweite Weinsberg kommt auf  787:661. Kölle: „Natürlich hoffe ich, dass wir solch ein Ergebnis verhindern  können.“<br />Denn eine solche Klatsche wäre ein ganz und gar unwürdiger Abschied.  Für die Mannschaft nach einer guten, wenn auch nicht perfekten Saison. Und vor  allem für Trainer Rolf Kölle, der nach siebeneinhalb Jahren beim TSB am Samstag  verabschiedet wird. „Ich möchte zum Abschied einfach Danke sagen: Der  Mannschaft, dem Verein und all den Zuschauern, die uns so toll jahrelang  unterstützt haben“, sagt Kölle.<br />Seine Mannschaft kann ihm daher ein  wunderschönes Abschiedsgeschenk machen: Ein Sieg gegen Schmiden wäre am  vorletzten Spieltag noch mal ein echtes Highlight.<br />Personell sieht es dabei  wieder besser aus: Michael Hieber ist an Bord, Christian Tobias schon wieder  seit einigen Spielen dabei, auch Matthias Czypull tastet sich, wenn auch  vorsichtig, wieder ans Team heran.<br /><br /><strong>TSB:</strong>  Fabian, Fuß – S. Göth, M. Hieber, Boizesan, J. Frey, Nothdurft, S. Frey;  Steiner, Tobias, Czypull, B. Göth, P. Schamberger. <br /> </div> <p> © Gmünder Tagespost 15.04.2010 (SWEN THISSEN)</p>]]></description>
      <link>http://www.tsb-gmuend.de/nachrichtenarchiv/items/die-uebermannschaft-kommt.738.html</link>
      <pubDate>Fri, 16 Apr 2010 09:22:00 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Stukkateur Zeller feiert 100-jähriges Bestehen in der SG-Halle in Bettringen</title>
      <description><![CDATA[<p> </p> <p class="lead-text">Geschäftsführer Alexander  Schaupp begrüßte die zahlreich erschienen Gäste und erklärte: „Ich wurde nicht  zur Übernahme der Firma gezwungen, sondern es machte mir Spaß und macht mir  immer noch Spaß.“ Ulrich Schaupp führte durch 100 Jahre eines Handwerkbetriebs,  wies auf die rasanten Entwicklungen in Firma und Technik und die veränderten  Geschäftsfelder hin. „Zeller“, sagte er, „buchstabiert sich so: Zuverlässigkeit,  Erfahrung, Leistung, lernen, Energiesparen, rationell.“</p> <div class="textbody">Oberbürgermeister  Richard Arnold lobte die Unternehmensleistung während so vieler Jahre, betonte  den berechtigten Stolz im Rückblick. „Die persönlichen Fähigkeiten sind im  Handwerk wichtig.“ Deshalb sorge die Stadt Gmünd im Rahmen der rechtlichen  Möglichkeiten, dass einheimische Handwerker zum Zuge kämen. „In Gmünd geben wir  jetzt 65 Millionen Euro für Schulen, den Prediger und die Feuerwehr aus.“ Das  sei das städtische Konjunkturprogramm. „Davon soll unser Handwerk profitieren“,  sagte Arnold und überreichte zum 100-jährigen einen mehr als hundert Jahre alten  Stich der ehemaligen Reichsstadt. Anschließend wurde das ehrenamtliche  Engagement der Firma gewürdigt und Partnerfirmen lobten die gute Zusammenarbeit,  Mitarbeiter und Ehemalige das gute Betriebsklima.<br /> </div> <p> <br />© Gmünder  Tagespost 15.04.2010</p>]]></description>
      <link>http://www.tsb-gmuend.de/nachrichtenarchiv/items/stukkateur-zeller-feiert-100-jaehriges-bestehen-in-der-sg-halle-in-bettringen.html</link>
      <pubDate>Fri, 16 Apr 2010 09:19:00 +0200</pubDate>
      <guid>http://www.tsb-gmuend.de/nachrichtenarchiv/items/stukkateur-zeller-feiert-100-jaehriges-bestehen-in-der-sg-halle-in-bettringen.html</guid>
    </item>
    <item>
      <title>„Ein paar Stunden weniger schlafen“</title>
      <description><![CDATA[<p><strong>Am 25. Januar 2003 trug er erstmals das Trikot  des TSB Gmünd. Über sieben Jahre später, beim Heimspiel am Samstag gegen  Schmiden, wird Rolf Kölle beim Württembergligisten verabschiedet. Der Handballer  war Spieler, Co-Trainer, Sportdirektor und Chefcoach. „Ich möchte keinen Tag  missen“, sagt der 41-Jährige. Im Abschiedsinterview spricht er über den nächsten  Aufstieg, lobt die Gmünder Presse und fordert die Spieler auf, weniger zu  schlafen.</strong></p> <p> </p> <p> </p> <div class="textbody"> <em>Herr Kölle, am 1. Februar  2003 sagte der damalige TSB-Trainer Michael Hieber im GT-Interview: „Rolf wird  uns voranbringen.“ Hat er Recht behalten?</em><br />Kölle: Ach, das sollen lieber  mal andere beurteilen.<br /><em>Dann anders gefragt: Was ist heute besser als vor  sieben Jahren?</em><br />Auf jeden Fall die Spielklasse. Ich würde sagen, dass es  eine erfolgreiche Arbeit aller Beteiligten war. Als Trainer freut es mich am  meisten, dass wir weitere junge Talente aus der eigenen Jugend integriert  haben.<br />Blicken wir doch mal zurück: Wie war das im Januar 2003, als Sie  zum TSB kamen?<br />Der TSB war für mich Michael Hieber. Nur ihn kannte ich,  weil Gmünd für mich als Süßener nicht direkt nebenan liegt.<br /><em>Sie fühlten  sich dennoch schnell dem TSB verbunden. Warum?</em><br />Es waren einfach tolle  Strukturen vorhanden. Die mannschaftliche Hierarchie hat gepasst, Micha und  Frank Koseck (der Ex-Kapitän; Anm.d.Red.) hatten das gut hinbekommen. Zudem hat  die Abteilungsleitung mitgezogen. Es herrschte eine große Euphorie, auch im  Umfeld, weil wir gleich aufgestiegen sind. Und auch die Gmünder Presse hat mich  begeistert.<br /><em>Warum denn das?</em><br />Ich glaube, in Schwäbisch Gmünd wissen  nicht alle zu schätzen, welch tolle Arbeit Ihr leistet. Ich komme aus dem  Lautertal, da ist man den Aufwand nicht gewohnt, der für den Lokalsport, und das  gilt nicht nur für den Handball, betrieben wird. Klar mussten wir daher auch mal  eher mit Kritik umgehen als anderswo. Aber das ist immer noch besser als gar  nicht stattzufinden.<br /><em>In diesem Jahr schürte die Öffentlichkeit den  Aufstiegstraum. Ging Ihnen das zu weit?</em><br />Überhaupt nicht, die Mannschaft  hat ja das Potenzial oben mitzuspielen und die Topteams zu schlagen. Nur haben  wir auswärts gegen vermeintlich schwächere Gegner verloren. Ich hoffe, Ralf  Rascher (der neue Trainer, Anm.d.Red.) kann diese Schwäche abstellen. Wobei  unsere Saison dennoch unterm Strich erfolgreich war.<br /><em>Gibt’s einen Grund  für die notorische Auswärtsschwäche?</em><br />Ich würde nie sagen, dass jemand auf  dem Feld nicht alles gibt. Im Gegenteil. Aber es ist auch eine Frage der  Einstellung vor dem Spiel, am Donnerstag, Freitag. Fokussiert sich mein Blick da  schon auf das Spiel am Samstag oder ist bis fünf Minuten vor Anpfiff alles  Friede, Freude, Eierkuchen? Diese Fixierung auf das Spiel geht uns ab, erst  recht, wenn das große Ziel ein wenig aus den Augen verloren wurde.<br /><em>Also  täuscht der Eindruck nicht, dass die Euphorie vor ein paar Jahren größer war,  als man ins Titelrennen einsteigen wollte?</em><br />Das hängt auch mit der ersten  Generation dieses Teams zusammen. Für sie war Handball die absolute Nummer eins,  da gab es nichts anderes. Nicht mal ein Training am Sonntagmorgen wäre da ein  Problem gewesen.<br /><em>Ist das bei den jüngeren Generationen  anders?</em><br />Einige junge Spieler planen ihre Karriere bedachter, ob  beruflich, schulisch oder an der Uni, und das will ich gar nicht verurteilen.  Aber wenn man aufsteigen will, muss ein Jahr lang alles andere hinten anstehen.  Das muss aber von den Spielern selbst kommen, ich kann als Trainer niemandem  vorschreiben, was er zu tun hat. Natürlich habe ich es akzeptiert, wenn jemand  nicht trainieren konnte. Aber für den Aufstieg muss man halt nach dem Training  lernen und ein paar Stunden weniger schlafen. Dieser Ehrgeiz muss von den  Jüngeren kommen, die hier etwas aufbauen wollen. Die Älteren haben eben schon  Familie und sind beruflich anders eingespannt.<br /><em>Fehlt für den Titel also  nicht die Qualität?</em><br />Nein. Schauen Sie doch unser Team an, jeder einzelne  ist gut. Wir hatten in diesem Jahr einige Verletzte, die beiden Ersten nicht,  zumindest nicht aus der Startformation. Aber natürlich wäre es einfacher, wenn  Andreas Hieber wieder fit wird. Er macht vorne und hinten pro Spiel drei Tore  Unterschied aus.<br /><em>Auch ohne Aufstieg haben Sie es geschafft, das Team nach  dem einen Jahr unter Pascal Morgant wieder zusammenzuschweißen.</em><br />Das war  so eine typische TSB-Situation, in der der gesamte Verein zusammengestanden ist,  auch die jüngeren Spieler, nach dem Motto: Jetzt raufen wir uns zusammen und  setzen ein Zeichen. Wobei das Jahr unter Pascal, trotz mancher Probleme, ein  lehrreiches war für die Mannschaft, er war immerhin Bundesliga-Kreisläufer.  Einigen Spielern hat das gut getan. Pascal hatte das Hauptproblem, dass er als  Spielertrainer gekommen war und sich dann so schwer verletzte. Das hat die  Situation komplizierter gemacht, weil er dann auf dem Feld nicht mehr Teil des  Teams sein konnte.<br /><em>Herr Kölle, was waren in sieben Jahren beim TSB die  schönsten Momente?</em><br />Das Spiel um den Aufstieg in Möhringen, vor wohl 400  Gmündern, diese Stimmung, im Team, auf den Rängen. Das war einmalig. Und die  erste Ballmania, volle Halle, Aufstieg quasi perfekt.<br /><em>Möhringen war aber  gleichzeitig auch sicherlich einer der schlimmsten Momente, oder?</em><br />Die  Niederlage schmerzte, aber dennoch würde ich es nicht als den schlimmsten Moment  ansehen. Den gibt es ohnehin nicht, ich möchte keinen Tag in Gmünd missen. Ich  war über sieben Jahre hier, und in jeder Funktion hat es immer noch mehr Spaß  gemacht.<br /><em>Bereuen Sie es aufzuhören?</em><br />Nein. Ich werde nun selbst mehr  Sport machen, mindestens ein Jahr pausieren. Dennoch werde ich als Zuschauer dem  Handball treu bleiben, natürlich auch dem TSB. Nur muss ich meinen Terminplan  nicht mehr danach ausrichten.<br /><em>Herr Kölle, zum Abschluss die einfachste  Frage: Wann steigt der TSB Gmünd auf?</em><br />Der nächste Aufstieg? In zwei  Jahren. Das wäre dann nämlich noch einmal ein letzter Anreiz für die älteren  Spieler, doch noch weiterzumachen. <br /><br /> </div> <p> © Gmünder Tagespost 14.04.2010 (swen thissen)</p>]]></description>
      <link>http://www.tsb-gmuend.de/nachrichtenarchiv/items/ein-paar-stunden-weniger-schlafen.html</link>
      <pubDate>Fri, 16 Apr 2010 09:13:00 +0200</pubDate>
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    </item>
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      <title>Nicht mehr Platzhirsch</title>
      <description><![CDATA[<p class="lead-text">Er kämpft sich durch die Reha. Wieder einmal. „Weil immer ein anderes Körperteil verletzt ist, kann ich mich nicht damit abfinden, dass es vorbei sein soll“, sagt Andreas Hieber. Der 28-jährige Handballer hat berechtigte Hoffnungen, dass er zum Ende der Sommer-Vorbereitung wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann.</p> <p> </p> <div class="textbody"> Das Gespräch dauert noch keine zwei Minuten, da hört man sie schon wieder, diese Angriffslust in der Stimme von Andreas Hieber. „Ich sehe meine sportliche Entwicklung eigentlich noch lange nicht als beendet an“, sagt der linke Rückraumspieler. Seit bald vier Jahren plagt er sich mit diversen Verletzungen herum, und eine einfache Zerrung kennt er dabei gar nicht: Komplettschaden im Knie, Komplettschaden in der Schulter, das sind die Dinge, die er zu verarbeiten hatte. „Es waren immer verschiedene Verletzungen an verschiedenen Körperteilen“, sagt er, „und deshalb kann ich mich nicht damit abfinden, dass es vorbei sein soll“. Wäre, zum Beispiel, die alte Schulterverletzung neu aufgebrochen, „dann hätte sogar ich kapiert, dass ich aufhören muss“. Dann lacht er. Hieber kennt seinen Ruf, der ihm zurecht vorauseilt: Wenn’s um seine sportliche Laufbahn geht, ist er ein wahrer Sturkopf.<br />Das liegt freilich auch am enormen Respekt, den er trotz seiner Verletzungen genießt. Auch wenn er seit dem Württembergliga-Aufstieg nie mehrere Monate beschwerdefrei gespielt hat, hat sein Wort in der Mannschaft Gewicht. Er ist einer, der sich gerne Gedanken macht, vor allem über seinen Heimatverein. Und so verweist er auch jetzt darauf, dass er noch großes Entwicklungspotenzial in der Mannschaft sieht: „Sebastian Fabian, Christian Tobias, Paul Boizesan und Matthias Czypull sind sehr junge Spieler“, sagt Hieber. Hinzu kommen die seit Jahren etablierten Führungsspieler wie Johannes Frey, sein Bruder Michael oder Simon Frey. „Diese Mannschaft“, so Hieber, „kann noch einiges erreichen“.<br />Auch das ist so ein Aspekt, der ihn immer noch antreibt. Hieber könnte das Puzzle-Teil sein, das dem TSB noch fehlt, um das Bild eines Titelkandidaten zu vervollständigen. Und er macht auch deshalb kein Geheimnis daraus, dass es „für mich eine sehr deprimierende Saison“ war, die nun zu Ende geht: „Aus meiner Sicht wegen der Verletzung. Aber auch aus Sicht der Mannschaft. Ein dritter oder vierter Platz ist in dieser Liga natürlich in Ordnung. Aber es war schon früh klar, dass nach oben nichts mehr geht.“<br />Hieber arbeitet daran, zum Ende der Vorbereitung ins Mannschaftstraining einzusteigen. Schon vor der Operation am 22. Januar konnte er gezieltes Krafttraining absolvieren, „weshalb sich das Knie sehr stabil anfühlt“. Dreimal pro Woche geht er nun in die Reha, fünfmal pro Woche zusätzlich ins Fitnessstudio. „Ich kann schmerzfrei radfahren und joggen. Es ist ehrgeizig, aber realistisch, dass ich zum Ende der Sommervorbereitung ins Mannschaftstraining einsteigen kann. Die Physiotherapie bei Alex Salkowski schlägt gut an, das Knie wird immer stabiler. Das sagt mir auch unser Mannschaftsarzt Dr. Stefan Vogt.“<br />Hieber hat endlich wieder den Handball vor Augen. Zumal er zu Beginn der Saison Blut geleckt hat. 18 Tore erzielte er in den ersten drei Spielen, genauso viele wie Johannes Frey und Michael Hieber. „Zu sehen, dass es noch geht, hat schon gut getan.“<br />Für Hieber ist es auch ein reizvoller Gedanke, „in diesen großen Konkurrenzkampf, der bei uns mittlerweile herrscht, einzusteigen“. Früher war er Stammspieler, sobald er wieder laufen konnte. „Heute bin ich nicht mehr der Platzhirsch, dazu spielt Johannes Frey seit Jahren zu stark.“ Und doch wünscht er sich nichts sehnlicher als die Zwangsversetzung des besten TSB-Torschützen auf die Außenbahn. Denn: „Wenn Hannes außen aufläuft, heißt das, dass ich endlich wieder mitspielen kann.“ <br /> </div> <p> <span class="footer date" title="Dieser Artikel ist am 12.04.2010 erschienen">© Gmünder Tagespost 12.04.2010 (Swen Thissen)<br /></span></p>]]></description>
      <link>http://www.tsb-gmuend.de/nachrichtenarchiv/items/nicht-mehr-platzhirsch.html</link>
      <pubDate>Tue, 13 Apr 2010 12:36:00 +0200</pubDate>
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      <title>Eine desolate Offensive</title>
      <description><![CDATA[<p class="lead-text">Mal wieder eine Auswärts-Katastrophe: Der TSB Gmünd hat in Remshalden nur 23 Tore erzielt. So wenige waren es in der ganzen Saison noch nie. Folgerichtig ging man beim Tabellensiebten mit 23:30 unter. Weshalb auch das Ziel, Dritter zu werden, akut gefährdet ist. Denn Heiningen ist am TSB vorbeigezogen.</p> <p class="lead-text">Es war eine symptomatische Minute, und sie entschied die Partie des TSB Gmünd in Remshalden endgültig. Kurz nach Wiederanpfiff, der TSB hatte kurzzeitig aufgrund von Zeitstrafen drei Mann mehr auf dem Feld, war die Chance da, den Vier-Tore-Rückstand schrumpfen zu lassen. Und was macht der TSB? Er verballert zweimal und lässt sich auch noch allen Ernstes hinten einen einschenken. „Danach war klar“, sagte Rolf Kölle, „dass das hier nichts mehr werden wird“.<br />Doch nicht nur diese Situation enttäuschte den Trainer. „Es war das vielleicht schlechteste Spiel dieser Saison“, sagte er, und auf die Frage, was schief gelaufen sei, sagte er nur ein Wort: „Alles.“ Und: „So stark und engagiert wir gegen Weinsberg waren, so schwach war das heute.“ Vor allem die Offensive. Dem Rückraum fiel kaum etwas ein, weder Paul Boizesan noch Johannes Frey entwickelten ihre gewohnte Torgefahr. Und der dritte Stammspieler im Rückraum, Michael Hieber, war gar nicht erst dabei. Aus geschäftlichen Gründen weilte er am Wochenende in Hamburg, und es war nicht zu übersehen, dass nicht nur seine Tore, sondern auch seine Führungspersönlichkeit fehlte.<br />Als Ausrede darf das freilich nicht gelten: „Wir hatten in der Offensive einfach viel zu wenig Einfälle, zudem waren die Würfe oft einfach auch zu schwach“, so Kölle. Nur die Defensive nahm er ein wenig in Schutz: „Klar hätten wir da auch besser spielen können, aber im Umkehrschluss war Remshalden auch gut drauf und hatte die besseren Schützen an diesem Tag.“ Dennoch wehrt sich Kölle dagegen, die Saison gedanklich nun zu beenden: „Wir haben nächste Woche unser letztes Heimspiel, und mit Schmiden kommt die beste Mannschaft der Liga. Bis dahin müssen wir uns wieder berappelt haben, um den Zuschauern einen würdigen Abschied zu bescheren.“<br />Der TSV Heiningen nutzte den Gmünder Patzer, gewann zeitgleich 35:27 gegen die SG Lauter und ist nun neuer Dritter. Gut aus Gmünder Sicht ist deshalb nur die Nachricht, dass beim TV Flein die Luft raus zu sein scheint. Auch der TV hat verloren, und zwar in Beilstein, und weil der TSB den direkten Vergleich mit Flein gewonnen hat, ist bei vier Punkten Vorsprung und zwei noch ausstehenden Spielen wenigstens der vierte Platz bereits endgültig gesichert.</p> <p class="lead-text"><br /> <span class="footer date" title="Dieser Artikel ist am 11.04.2010 erschienen">© Gmünder Tagespost 11.04.2010 (Swen Thissen)<br /></span></p>]]></description>
      <link>http://www.tsb-gmuend.de/nachrichtenarchiv/items/eine-desolate-offensive.html</link>
      <pubDate>Mon, 12 Apr 2010 07:48:00 +0200</pubDate>
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      <title>Der neue Abwehrspezialist</title>
      <description><![CDATA[<p class="lead-text">Erst spielte er Fußball. Vor 11 Jahren entschied er  sich für den Handballsport und wechselte deshalb vom FC Normannia zum  TSB Gmünd. Seit Jahren schon sucht Patrick Schamberger nach seinem Platz  in der Startformation des Württembergligisten. Nun scheint er ihn  gefunden zu haben: als Abwehrspezialist. Auch wenn der 24-Jährige die  Offensive noch nicht abgehakt hat.</p> <p>Es kommt selten vor, dass Rolf Kölle, der Gmünder Handball-Trainer,  nach dem Spiel ungefragt ein Sonderlob verteilt. Nach den beiden Siegen  gegen den Tabellenzweiten Weinsberg jedoch tat er es beide Male:  „Patrick Schamberger macht das ausgezeichnet in der Defensive. Er opfert  sich für die Mannschaft, er spielt klaglos dort, wo ich ihn hinstelle.  Und er spielt gut.“</p> <div class="textbody">Spielen ist das Stichwort für den Gelobten.  „Genau das will ich nämlich. Egal wo, ob vorne oder hinten, am Kreis  oder in der Mitte. Nur im Tor möchte ich nicht stehen.“ Seit Jahren  schon sucht er nach dem geeigneten Platz, doch im TSB-Kader geht es eng  zu. Im Rückraum, wo er in der Jugend spielte, durfte er nicht ran, und  so beschloss man nach seinem Wechsel von der A-Jugend zu den Aktiven,  ihn als Ersatz-Kreisläufer hinter Simon Frey aufzubauen. Doch Frey ist  gesetzt, ist nie gesperrt oder verletzt und zudem in Sachen Leistung  sehr konstant. Ex-Trainer Pascal Morgant versuchte deshalb, Schamberger  doch auf der Mittelposition einzusetzen, „doch so richtig geklappt hat  das irgendwie auch nicht“, sagt Schamberger. Nun hat er jedoch eine  Position gefunden, auf der er nicht nur regelmäßig spielen darf, sondern  auch enorm wichtig für die Mannschaft ist: als Abwehrspezialist, der  die Offensiv-Stammspieler in der Rückwärtsbewegung entlasten kann. „Der  Trainer sagt ja immer, dass die Abwehrarbeit eine Frage der  Kampfbereitschaft ist“, sagt Schamberger, „und ein Kämpfer bin ich  definitiv“. Das hat man jüngst gegen Weinsberg gesehen, als der 1,80  Meter große Schamberger die Zwei-Meter-Hünen des Gegners festmachte.  „Ich gehe regelmäßig ins Fitnessstudio“, sagt Schamberger, „das kommt  mir in dieser Rolle natürlich entgegen“.<br />Ebenso wie das Abwehrsystem,  das die TSBler gerade praktizieren. Zum einen möchte Kölle in einer  6-0-Deckung die Spieler auf den Halbpositionen ein wenig offensiver  stören lassen, zum anderen spielte man gegen Weinsberg ein 5-1-System  mit einem vorgezogenen Paul Boizesan. „Im Hinspiel waren die Weinsberger  vielleicht überrascht. Doch im Rückspiel hatten sie dagegen auch kein  Mittel“, sagt Schamberger. „Das ist ein gutes Zeichen, dass das System  funktioniert. Für uns war das Weinsberg-Spiel so etwas wie der  Aha-Effekt, der bewiesen hat, dass dieses System greift. Mittlerweile  verrücken wir sehr gut.“<br />Schamberger ist sich sicher, dass der neue  TSB-Trainer Ralf Rascher eine „Mannschaft mit guter Abwehr übernimmt,  auch wenn ich natürlich nicht weiß, was seine Vorstellungen sind“. Was  seine eigenen sind, weiß er natürlich: „Ich werde ihm auch sagen, dass  ich gerne wieder angreifen würde, egal, auf welcher Position.“ Wobei er  auch betont, dass er der Mannschaft helfen will, „egal wo“. Schließlich  ist er da beim TSB in bester Gesellschaft: Wolfgang Schuster war  jahrelang der Abwehrspezialist, auch Andreas Hieber begann sich mit  dieser Rolle anzufreunden, als die Schulter Probleme machte. Letzterer  lobt Schambergers Einsatz: „Er hängt sich rein, gibt immer Vollgas. Es  ist nicht zu übersehen, wie wertvoll er in dieser Rolle für die  Mannschaft ist.“<br /> </div> <p> <span class="footer date" title="Dieser Artikel ist am 09.04.2010  erschienen">© Gmünder Tagespost 09.04.2010 (Swen Thissen)<br /></span></p>]]></description>
      <link>http://www.tsb-gmuend.de/nachrichtenarchiv/items/der-neue-abwehrspezialist.html</link>
      <pubDate>Sun, 11 Apr 2010 12:02:00 +0200</pubDate>
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    </item>
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      <title>Eine Frage der Motivation</title>
      <description><![CDATA[<p class="lead-text">Das vorletzte Auswärtsspiel der Saison ist noch einmal ein Derby: Der TSB Gmünd tritt am Sonntag um 17 Uhr beim SV Remshalden an. „Entscheidend wird sein, dass die Motivation stimmt“, sagt Trainer Rolf Kölle. Auch im Hinblick auf die Partie gegen Schmiden.</p> <div class="textbody">Rolf Kölle weiß, dass die Saison „irgendwie doch schon gelaufen“ ist. Und sagt deshalb vor der Partie in der Stegwiesenhalle, „dass es das schwierigste ist, die Motivation aufrecht zu halten“. Denn die wird „entscheidend sein“, ohne die „passende Motivation kann man auswärts in dieser Liga auf keinen Fall punkten. Erst recht nicht in einem Derby beim SV Remshalden.“<br />Jedoch sagt Kölle auch, „dass man gegen Weinsberg gesehen hat, dass die Mannschaft noch heiß ist.“ In der Tat fightete der TSB gegen den Tabellenzweiten bis zum Schluss, in einem nicht hochklassigen, aber intensiven Spiel hatten die Gmünder einen Schuss mehr Glück, aber eben auch einen Tick mehr Willen, und der gab am Ende den Ausschlag zum knappen Heimsieg. „Das musste man nicht unbedingt erwarten“, sagt Kölle, „schließlich hatten wir schon im Hinspiel gezeigt, dass wir Weinsberg schlagen können“. Doch offensichtlich will sich die Mannschaft zum Rundenende auch selbst beweisen, was möglich ist: „Dieser dritte Platz ist und bleibt das Ziel“, sagt Kölle.<br />Wobei die Verteidigung des dritten Platzes ein schwieriges Unterfangen bleibt: Der Vierte Heiningen hat zwar zwei Punkte Rückstand, würde bei Punktgleichheit jedoch am TSB aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs vorbeiziehen. Und: Heiningen spielt zwar noch gegen Weinsberg, wird aber sowohl gegen die SG Lauter als auch bei Bietigheim II mit ziemlicher Sicherheit gewinnen. Sprich: Der TSB darf kaum mehr Punkte abgeben, um nicht doch noch auf Rang vier abzurutschen. Kölle warnt nicht nur deshalb vor Remshalden. Er sagt auch, „dass wir Schwung brauchen fürs letzte Heimspiel der Saison“. Dann nämlich kommt Tabellenführer Schmiden.<br />Ob dann wieder Matthias Czypull ins Geschehen eingreifen kann? Der Mittelmann ist auf dem Weg der Besserung, er will kommende Woche wieder langsam ins Training einsteigen. Alle anderen, den Langzeitverletzten Andreas Hieber ausgenommen, werden in Remshalden mitwirken können. Auch Christian Tobias, der schon gegen Weinsberg wieder zum Einsatz gekommen war und mehr als erwartet spielen musste, weil Johannes Frey einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte. Das wird Frey im Normalfall kein zweites Mal passieren. Sollte es auch nicht, wenn er einen inoffiziellen Titel gewinnen möchte: Michael Hieber hat noch immer Chancen, ihn in der TSB-internen Torjägerliste zu überholen.</div> <div class="textbody"><br /><span class="z-fett"><strong>TSB:</strong> </span>Fabian, Fuß; S. Göth, M. Hieber, Boizesan, J. Frey, Nothdurft, S. Frey; Steiner, Tobias, B. Göth, Schamberger. <br /> </div> <p> <span class="footer date" title="Dieser Artikel ist am 08.04.2010 erschienen">© Gmünder Tagespost 08.04.2010 (Swen Thissen)<br /></span></p>]]></description>
      <link>http://www.tsb-gmuend.de/nachrichtenarchiv/items/eine-frage-der-motivation.html</link>
      <pubDate>Fri, 09 Apr 2010 07:54:00 +0200</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>50 Prozent hinten, 88 Prozent vorne</title>
      <description><![CDATA[<p class="lead-text">Es war ein kampfbetontes Handball-Topspiel. Es war  ein Siebenmeter-Festival mit den Hauptdarstellern Paul Boizesan und  Bernd Bordon. Und es war der Tag von Torhüter Sebastian Fabian. Am Ende  besiegte Württembergligist TSB Gmünd den TSV Weinsberg zum zweiten Mal  in dieser Saison. Auch weil die Gastgeber beim knappen 25:24 (12:11) die  spielerisch bessere Mannschaft waren.</p> <p>Wer den TSV Weinsberg nur in den beiden Spielen gegen den TSB Gmünd  gesehen hat, der fragte sich am Gründonnerstag schon, warum der  Tabellenzweite bereits jetzt für die Aufstiegsrelegation qualifiziert  ist. Klar, der TSV hat seine Waffen: Bernd Bordon, den zweitbesten  Torschützen der Liga; eine Abwehr mit den Felsen Lars Vollert (2,03  Meter) und Holger Bantel (1,96 Meter); eine gewisse Abgezocktheit in der  Defensive; und auch die Gabe zu wissen, wie man an der Grenze zum, aber  im Rahmen des Erlaubten dem Gegner mal eine mitgibt.</p> <div class="textbody">Auf der anderen  Seite jedoch war der TSB Gmünd in anderen Belangen überlegen oder  zumindest ebenbürtig: Der Dritte bot eine aus dem Stand mindestens  ebenso starke Defensive auf wie die Weinsberger, er hatte spielerisch  mehr zu bieten, ließ den Ball phasenweise deutlich besser laufen als der  TSV und hatte mit Sebastian Fabian einen Torhüter, der mindestens eine  Klasse besser war als sein Gegenüber. Der Keeper parierte sagenhafte 50  Prozent aller Würfe, vor allem in der ersten Halbzeit in spektakulärer  Manier in Eins-gegen-Eins-Situationen. „Er war“, sagte Rolf Kölle nach  der Partie, „heute überragend aufgelegt“. Vor allem Christoph Köngeter,  der Alfdorfer und Ex-TSBler in Weinsberger Diensten, verzweifelte an  Fabian.<br />Fabian hatten es die Gmünder zu verdanken, dass es zur Pause  12:11 stand. Michael Hieber erzielte kurz vor Seitenwechsel die erste  TSB-Führung. Doch schon zuvor ließen die Hausherren keinen Zweifel  daran, dass sie unbedingt gewinnen wollten: Engagiert und selbstbewusst  traten sie auf und ließen sich auch nicht aus dem Konzept bringen, als  die Unparteiischen 15 Minuten lang fast jede diskussionswürdige  Situation zu ihren Ungunsten pfiffen.<br />Nach der Pause hatte die  Mannschaft von Rolf Kölle zweimal die Möglichkeit, entscheidend  davonzuziehen: Beim Zwischenstand von 15:12 verhaspelte man sich jedoch  zweimal, und als beim 25:21 die Weinsberger in eine offensive Deckung  übergingen, versäumten es die Gastgeber, das entscheidende Tor  herauszuspielen. „In der zweiten Halbzeit war es zu viel unseres  Hau-Drauf-Handballs“, stellte deshalb auch Fabian fest, hatte aber  ebenso wie sein Trainer eine „ganz starke Defensive mit unglaublichem  Willen gesehen“, die beispielsweise nur ein Tor von Kreisläufer Vollert  zuließ. Besonders hervorzuheben: Patrick Schambergers Einsatz gegen die  größenmäßig haushoch überlegenen Hünen.<br />Nur einen bekam man  erwartungsgemäß nie in den Griff: Bernd Bordon traf 45 Minuten lang, wie  er wollte, erst in der Schlussphase, nach seiner Zeitstrafe (siehe  nebenstehenden Artikel), hatte er ein wenig den Faden verloren. Bordon  lieferte sich eine spannende Siebenmeter-Schlacht mit Paul Boizesan:  Sechs von sieben verwandelte er, Boizesan sieben von acht – macht eine  Quote von 88 Prozent. Bester Feldtorschütze des Tages war Michael Hieber  (sechs Tore), auch Simon Frey und der eingewechselte Christian Tobias  setzten einige Akzente. Nur bei Johannes Frey lief gar nichts, erstmals  in dieser Saison blieb der beste TSB-Torschütze ohne Treffer. Vielleicht  wurde es deshalb kein Festival wie beim 36:25 im Hinspiel. Zum zweiten  Saisonsieg über den unumstrittenen Zweiten hat’s am Ende trotzdem  gereicht, Fabian entschärfte den letzten Wurf mit der Schlusssirene.  „Weinsberg liegt uns eben“, sagte Michael Hieber.<br />Wenn Weinsberg in  der Relegation ähnlich uninspiriert auftritt wie am Donnerstag, sieht  man sich kommende Saison wohl erneut. Verstecken müssten sich die  Gmünder dann – ein wenig mehr Konstanz vorausgesetzt – nicht. Diese  Erkenntnis tat den TSBlern nach dem frühen Aus im Aufstiegsrennen, das  war beim Schlussjubel nicht zu übersehen, richtig gut.<br /> </div> <p> <span class="footer date" title="Dieser Artikel ist am 02.04.2010  erschienen">© Gmünder Tagespost 02.04.2010 (Swen Thissen)</span></p> <p> </p> <h1>Schweinegrippe und Handschlag </h1> <p class="after-headline">Am Rande des TSB-Spiels</p> <div class="textbody">  Wer regelmäßig die TSB-Homepage liest, der kennt den Humor von <span class="z-fett">Benjamin Göth</span>. Nicht jeder versteht  seine Ironie, die sich auch mal gegen das eigene Team, den Gegner oder  die Presse richtet. Am Donnerstag jedoch musste Abteilungsleiter<span class="z-fett"> Steffen Alt</span> eingreifen. Der Grund:  Göth hatte – ein April-Scherz – Schweinegrippe bei<span class="z-fett">Moritz Nothdurft</span> und<span class="z-fett">  Sebastian Göth </span>festgestellt, auch<span class="z-fett">Matthias  Czypull </span>und <span class="z-fett">Sebastian Fabian </span>seien  womöglich betroffen. Die Folge: Spielabsage. Dass die Partie im Herbst  wegen Schweinegrippe in Weinsberg abgesagt worden war, wussten wohl  einige Leser nicht. „Als mein Handy ein paar Mal klingelte, habe ich  Benny gebeten, es richtig zu stellen“, sagt Alt. Auch Neu-Trainer <span class="z-fett">Ralf Rascher</span> hatte zum Telefon  gegriffen. Ein Zeichen dafür, dass er sein neues Team erst noch  kennenlernen muss.<br /><br /><img src="http://www.gmuender-tagespost.de/images/layout/star_blue.gif" alt="" width="8" height="8" /> <br />Weitaus weniger lustig ging es zwischen<span class="z-fett"> Michael Hieber</span> und <span class="z-fett">BerndBordon </span>zu. Nach einem Schlag von  Bordon ins Gesicht von Simon Frey, der mit einer Zeitstrafe geahndet  wurde, waren erst <span class="z-fett">Paul Boizesan </span>und  dann Hieber nicht mehr einzukriegen. Hieber und Bordon gifteten sich  minutenlang an, anschließend schickte Bordon noch einen unfreundlichen  Gruß in Richtung Gmünder Publikum. „Nach dem Spiel sollte das vergessen  sein“, sagt Hieber. Doch Bordon verweigerte ihm den Handschlag. „Er ist  ein guter Spieler, aber kann wohl nicht verlieren. Das war im Hinspiel  schon abzusehen. Wenn er meint, so sein zu müssen, ist mir das egal.“<br /><br /><img src="http://www.gmuender-tagespost.de/images/layout/star_blue.gif" alt="" width="8" height="8" /> <br />Ganz egal war das <span class="z-fett">Sebastian Fabian</span>. Der Torhüter fasste seinen Abend so  zusammen: „Endlich.“ Endlich hatte er ein Spiel in Topform gezeigt.  „Nach solch einer langen Verletzungspause bin ich nach diesem Abend  einfach nur zufrieden.“ <span class="z-kursiv">sw</span><br /> </div> <p> <span class="footer date" title="Dieser Artikel ist am 03.04.2010  erschienen">© Gmünder Tagespost 03.04.2010</span></p>]]></description>
      <link>http://www.tsb-gmuend.de/nachrichtenarchiv/items/id-50-prozent-hinten-88-prozent-vorne.html</link>
      <pubDate>Mon, 05 Apr 2010 19:35:00 +0200</pubDate>
      <guid>http://www.tsb-gmuend.de/nachrichtenarchiv/items/id-50-prozent-hinten-88-prozent-vorne.html</guid>
    </item>
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      <title>Spiel gegen Weinsberg fällt wahrscheinlich aus</title>
      <description><![CDATA[<p>Eigentlich hat man gedacht, die Schweinegrippe gibt es nicht mehr, alles nur ein Gespenst der Medien. Dennoch kehrt sie um so brutaler in unserer Bewusstsein zurück. Nachdem es nun Sebastian Göth und Moritz Nothdurft am Wochenende erwischt hat, gehen Coach Rolf Kölle die Spieler aus. "Man kriegt immer eine Mannschaft zusammen, doch noch mehr Ausfälle können wir uns nicht mehr leisten. Vielleicht ist unsere "Rumpftruppe" ja wieder zu so einer Leistung wie im Hinspiel imstande", so Kölle. Ganz anders sieht Abteilungsleiter Steffen Alt die Sache: "Die Gesundheit der Spieler geht vor, wir werden das Spiel wahrscheinlich absagen müssen".</p> <p>Die betroffenen Spieler werden natürlich gesondert behandelt. Sebastian Göth weiß wenigstens wo er die Schweinegrippe herhat: "Am Samstag war ich oben in Alfdorf, beim Derby. Nach sem Spiel haben sich so viele wie verrückt gefreut, da muss ich mich wohl angesteckt haben". Ganz anders sieht die Sache bei "Morle" Nothdurft aus. Da weiß man nicht so recht auf welchem Fest er sich wieder rumgetrieben hat. Möglich ist, dass er da am Samstag auch noch Matthias Czypull und Sebastian Fabian mit in die "(Mause-)Falle" gezogen hat. </p> <p>Den betroffenen Spielern geht es so weit gut. Angekündigt hat sich Prof. Dr. Schwarzkopf mit einer ganz speziellen Impfung nach dem Spiel.</p> <p><strong>Update 15 Uhr: Abteilungsleiter Steffen Alt gibt grünes Licht!</strong><br />"Das Spiel kann natürlich doch stattfinden! - Benny Göth schien heute morgen wohl etwas verwirrt, als er den Bericht einstellte. Keiner der TSB-Spieler zeigt natürlich auffällige Symptome, so dass heute Abend das Spiel stattfinden kann. Den besorgten Anrufern (Namen werden nicht genannt, aber heute abend beim Spiel verraten...*g) sei gesagt, dass es sich zu einem sehr hohen Wahrscheinlichkeitsgrad um einen Aprilscherz handelt.</p> <p> </p>]]></description>
      <link>http://www.tsb-gmuend.de/nachrichtenarchiv/items/spiel-gegen-weinsberg-faellt-wahrscheinlich-aus.html</link>
      <pubDate>Thu, 01 Apr 2010 10:01:00 +0200</pubDate>
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