Zehn Traumharpunen
In der ersten Hälfte gegen den Meister der Handball-Württembergliga, den TSV Schmiden, wurde der TSB Gmünd vorgeführt. „Zehn Traumharpunen der Schmidener und eine katastrophale Leistung von uns führten zum 8:17-Halbzeitstand“, sagte TSB-Trainer Rolf Kölle, der vor der Partie gebührend verabschiedet wurde. Am Ende verlor die Kölle-Truppe klar mit 24:29.
Der Gmünder Trainer Rolf Kölle, der in seinem letzten Heimspiel
als Trainer mit Standing Ovations verabschiedet wurde, überraschte
gegen Schmiden mit seiner Startformation. Moritz Nothdurft über die
linke Außenposition und Patrick Schamberger über die rechte Seite
begannen gut. Im Rückraum agierten Michael Hieber und Christian Tobias,
„der aber immer noch nicht richtig schießen kann“, so Kölle. Am Kreis
wurde Simon Frey von Beginn an hart in die Mangel genommen und im
Aufbau zeigte Paul Boizesan, dass er auch aus dem Rückraum für Tore gut
ist. Nach fünf Minuten stand es 3:3. Simon Frey erzielte im Nachfassen
den 5:5-Ausgleich. Zwei Harpunen vom Schmidener Torhüter auf seine
schnell nach vorne eilenden Mitspieler führten nach zwölf Minuten zum
7:5 für den TSV. Ab jetzt zeigte der Meister, warum er eine Klasse für
sich ist in der Württembergliga. „Zehn Traumharpunen streiften knapp
über unsere Köpfe hinweg. Das war schon klasse“, lobte Kölle den
Meister. Innerhalb von zehn Minuten schraubten die Gäste die Führung
auf 15:7 aus. Die Gmünder zeigten zudem noch keine Einstellung. „Wir
haben in der ersten Hälfte nicht gekämpft“, sagte Christian Tobias.
Außerdem leisteten sich die TSBler bereits im Spielaufbau zu viele
technische Fehler und die Abwehr hat ihren Namen nicht verdient.
„Wir spielten ab der zehnten Minute ohne Abwehr“, erklärte Tobias. Mit dem Schlusspfiff bekamen die Schmidener noch einen Siebenmeter zugesprochen, doch Torhüter Sebastian Fabian hielt reaktionsschnell. Mit neun Toren Rückstand, 8:17, ging es aus Gmünder Sicht in die Kabinen.
Im zweiten Durchgang wechselten beide Mannschaften munter durch. Beim TSB durften abwechselnd Patrick Schamberger oder Matthias Czypull auf der Spielmacherposition ran.
Über die Außenpositionen kamen Sebastian und Benjamin Göth, die mit schönen Treffern den Rückstand in Grenzen hielten. Außerdem zeigte Torhüter Sebastian Fabian immer wieder seine Klasse.
In der 45. Minute markierte Simon Frey sogar den 16:22-Treffer, die Gmünder waren bis auf sechs Tore wieder dran. Doch die Schmidener erzielten immer zum richtigen Zeitpunkt weitere Treffer. In den Schlussminuten feierten die Gäste dann die Meisterschaft. Der TSB betrieb Ergebniskosmetik. „Wir haben in beiden Hälften schlecht gespielt und nicht das gezeigt, was wir können“, sagte Kölle. Die zwei Halbzeiten gegen Schmiden seien bezeichnend für den TSB Gmünd.
„Der TSB ist ein Team, das sehr von seiner Eigenmotivation lebt“, fasst Rolf Kölle den Charakter der Gmünder in einem Satz zusammen.
Nach siebeneinhalb Jahren wird der Gmünder Coach nach der Saison sein Amt als Trainer abgeben. „Bei den Heimspielen habe ich mich immer sehr wohl gefühlt. Das Gmünder Publikum ist einfach klasse. Ich wünsche dem TSB Gmünd für die neue Saison viel Erfolg“, sagte Kölle. „Wenn Andreas Hieber und Christian Tobias wieder fit werden und sich sonst kein Spieler verletzt, dann kann der TSB auch in der neuen Saison vorne mitspielen. Aber es wird eine sehr schwere Saison.“
„Wir spielten ab der zehnten Minute ohne Abwehr“, erklärte Tobias. Mit dem Schlusspfiff bekamen die Schmidener noch einen Siebenmeter zugesprochen, doch Torhüter Sebastian Fabian hielt reaktionsschnell. Mit neun Toren Rückstand, 8:17, ging es aus Gmünder Sicht in die Kabinen.
Im zweiten Durchgang wechselten beide Mannschaften munter durch. Beim TSB durften abwechselnd Patrick Schamberger oder Matthias Czypull auf der Spielmacherposition ran.
Über die Außenpositionen kamen Sebastian und Benjamin Göth, die mit schönen Treffern den Rückstand in Grenzen hielten. Außerdem zeigte Torhüter Sebastian Fabian immer wieder seine Klasse.
In der 45. Minute markierte Simon Frey sogar den 16:22-Treffer, die Gmünder waren bis auf sechs Tore wieder dran. Doch die Schmidener erzielten immer zum richtigen Zeitpunkt weitere Treffer. In den Schlussminuten feierten die Gäste dann die Meisterschaft. Der TSB betrieb Ergebniskosmetik. „Wir haben in beiden Hälften schlecht gespielt und nicht das gezeigt, was wir können“, sagte Kölle. Die zwei Halbzeiten gegen Schmiden seien bezeichnend für den TSB Gmünd.
„Der TSB ist ein Team, das sehr von seiner Eigenmotivation lebt“, fasst Rolf Kölle den Charakter der Gmünder in einem Satz zusammen.
Nach siebeneinhalb Jahren wird der Gmünder Coach nach der Saison sein Amt als Trainer abgeben. „Bei den Heimspielen habe ich mich immer sehr wohl gefühlt. Das Gmünder Publikum ist einfach klasse. Ich wünsche dem TSB Gmünd für die neue Saison viel Erfolg“, sagte Kölle. „Wenn Andreas Hieber und Christian Tobias wieder fit werden und sich sonst kein Spieler verletzt, dann kann der TSB auch in der neuen Saison vorne mitspielen. Aber es wird eine sehr schwere Saison.“



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