Württembergligist TSB Gmünd gewinnt bei Saisoneröffnung hoch verdient mit 35:30 gegen TV Neuhausen/Filder
Paul Boizesan, Simon Frey und Johannes Frey erzielten die ersten neun
Treffer für den Württembergligisten TSB Gmünd. Im Fußball würde man ihn
Spielmacher nennen, im Handball muss der Mann in der Mitte des Rückraums
jedoch noch mehr Aufgaben übernehmen, zum Beispiel das Toreschießen.
Paul Boizesan überzeugte in dieser Rolle und gemeinsam mit Kreisläufer
Simon Frey und dem linken Rückraumschützen Johannes Frey erzielte das
Trio bis zur zwölften Minute die ersten neun Treffer zur 9:7-Führung für
den TSB Gmünd. Danach setzte sich der Linksaußen Benjamin Göth zwei Mal
klasse durch. Etwas blass in der Anfangsphase blieben der rechte
Rückraumspieler Michael Hieber und Neuzugang Johanns Negwer über die
rechte Seite. Michael Hieber überzeugte jedoch als Abwehrchef und in der
17. Minute platzte auch bei ihm der Knoten, als er mit einem wuchtigen
Wurf die 13:9-Führung für den TSB markierte. Die Gäste aus
Neuhausen/Filder zeigten in Ansätzen immer wieder, dass sie eine gute
Mannschaft haben, die bei Tempogegenstößen fast nicht zu bremsen ist.
Doch genau diese Tugend beherrscht auch der TSB Gmünd wieder nahezu
perfekt. „Wir haben bisher sehr viel im Abwehrbereich gearbeitet und
viel Wert auf Tempogegenstöße gelegt“, sagt TSB-Trainer Ralf Rascher.
Diese Handschrift war bei den Gmündern über die komplette Spielzeit lang
zu sehen. Hinzu kamen aber auch sehr gute Spielhandlungen. Immer wieder
wurde Simon Frey am Kreis toll angespielt oder Benjamin Göth über die
linke Seite. Und auch der Gmünder Rückraum mit Johannes Frey, Paul
Boizesan und Michael Hieber zeigte seine Klasse und erzielte insgesamt
22 Treffer. Zur Halbzeit führten die Gmünder mit 20:15.
Beide Torhüter des TSB Gmünd zeigen eine gute Leistung
Nach dem Seitenwechsel zeigte TSB-Keeper Sebastian Fabian, dass er blitzschnell reagieren kann. Zwei Siebenmeter und sechs klare Torchancen vereitelte die Gmünder Nummer eins. Aber auch der eingewechselte Philipp Neukamm fügte sich gut ins Spiel ein, hielt auch einen Siebenmeter und wehrte drei klare Tormöglichkeiten des Oberligisten Neuhausen/Filder ab. Der dritte Torhüter Andreas Fuß ist noch im Urlaub, so dass vor dem Auftakt in der Württembergliga feststeht, dass der TSB klasse Torhüter hat. Auch bei den Feldspielern sind alle Positionen doppelt besetzt, sobald Christian Tobias aus dem Urlaub kommt. Tobias wäre dann eine Alternative zu Benjamin Göth als Linksaußen. Die eingewechselten Matthias Czypull, Robert Steiner, Sebastian Göth und Patrick Schamberger haben gezeigt, dass Ralf Rascher keine Angst vor Wechselspielen haben muss. Der TSB Gmünd war auch im zweiten Durchgang die bessere Mannschaft. Den Gästen merkte man an, dass sie in den letzten drei Wochen täglich drei Stunden lang trainierten. „Aber auch wir stecken mitten in der Vorbereitung. Wir müssen den Ball flach halten und dürfen den Sieg nicht überbewerten“, erklärt Michael Hieber. Doch die Freude über den 35:30-Sieg gegen den Oberligisten konnte auch Michael Hieber nicht verbergen. „Es war eine tolle Heimpremiere. Wir haben die Vorgaben des Trainers gut umgesetzt“, meinte Hieber. Sein Bruder Andreas muss dagegen noch auf einen Einsatz warten. Der Jüngere der Hieber-Brüder saß zwar mit Trikot und kurzer Hose auf der Bank, doch einen Einsatz auf dem Feld blieb ihm verwehrt. Lediglich als Wischer bejubelte das Gmünder Publikum zwei Mal Andreas Hieber in Aktion. „Ich muss Andreas noch bremsen. Er ist noch nicht wieder fit“, sagt Ralf Rascher.
Der Gmünder Abteilungsleiter Steffen Alt freute sich sehr über den gelungenen Auftritt. „Der Sieg ist gut für die Motivation. Ich bin sicher, dass wir in der Württembergliga wieder vorne mitspielen können.“ Die Vorzeichen stehen gut. Der Auftritt gegen Neuhausen/Filder verspricht viel. Doch wie gesagt, der 35:30-Sieg des TSB Gmünd gegen den Oberligisten kam in einem Testspiel zustande. „Nicht mehr, aber auch nicht weniger“, meint dazu Rascher und fügt hinzu: „Mit dem Spiel meiner Mannschaft bin ich heute sehr zufrieden.“
Beide Torhüter des TSB Gmünd zeigen eine gute Leistung
Nach dem Seitenwechsel zeigte TSB-Keeper Sebastian Fabian, dass er blitzschnell reagieren kann. Zwei Siebenmeter und sechs klare Torchancen vereitelte die Gmünder Nummer eins. Aber auch der eingewechselte Philipp Neukamm fügte sich gut ins Spiel ein, hielt auch einen Siebenmeter und wehrte drei klare Tormöglichkeiten des Oberligisten Neuhausen/Filder ab. Der dritte Torhüter Andreas Fuß ist noch im Urlaub, so dass vor dem Auftakt in der Württembergliga feststeht, dass der TSB klasse Torhüter hat. Auch bei den Feldspielern sind alle Positionen doppelt besetzt, sobald Christian Tobias aus dem Urlaub kommt. Tobias wäre dann eine Alternative zu Benjamin Göth als Linksaußen. Die eingewechselten Matthias Czypull, Robert Steiner, Sebastian Göth und Patrick Schamberger haben gezeigt, dass Ralf Rascher keine Angst vor Wechselspielen haben muss. Der TSB Gmünd war auch im zweiten Durchgang die bessere Mannschaft. Den Gästen merkte man an, dass sie in den letzten drei Wochen täglich drei Stunden lang trainierten. „Aber auch wir stecken mitten in der Vorbereitung. Wir müssen den Ball flach halten und dürfen den Sieg nicht überbewerten“, erklärt Michael Hieber. Doch die Freude über den 35:30-Sieg gegen den Oberligisten konnte auch Michael Hieber nicht verbergen. „Es war eine tolle Heimpremiere. Wir haben die Vorgaben des Trainers gut umgesetzt“, meinte Hieber. Sein Bruder Andreas muss dagegen noch auf einen Einsatz warten. Der Jüngere der Hieber-Brüder saß zwar mit Trikot und kurzer Hose auf der Bank, doch einen Einsatz auf dem Feld blieb ihm verwehrt. Lediglich als Wischer bejubelte das Gmünder Publikum zwei Mal Andreas Hieber in Aktion. „Ich muss Andreas noch bremsen. Er ist noch nicht wieder fit“, sagt Ralf Rascher.
Der Gmünder Abteilungsleiter Steffen Alt freute sich sehr über den gelungenen Auftritt. „Der Sieg ist gut für die Motivation. Ich bin sicher, dass wir in der Württembergliga wieder vorne mitspielen können.“ Die Vorzeichen stehen gut. Der Auftritt gegen Neuhausen/Filder verspricht viel. Doch wie gesagt, der 35:30-Sieg des TSB Gmünd gegen den Oberligisten kam in einem Testspiel zustande. „Nicht mehr, aber auch nicht weniger“, meint dazu Rascher und fügt hinzu: „Mit dem Spiel meiner Mannschaft bin ich heute sehr zufrieden.“
TSB Gmünd: Fabian, Neukamm – Boizesan (9/3), S. Frey (5/1), J. Frey (4), B. Göth (5), M. Hieber (9/3), Schamberger (1), Negwer (2), Czypull, Steiner, S. Göth, Schamberger
Torfolge: 4:2, 7:7, 9:7, 16.12, 20:15, 25:20, 27:25, 30:27, 35:30.
Zuschauer: 200
Von Jörg Hinderberger (Rems-zeitung, 30.8.2010)



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