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Verdiente 23:29-Niederlage gegen den TV Oppenweiler

22.12.2014. Vor 500 Zuschauern in der Straßdorfer Römersporthalle war der Tabellenzweite TV Oppenweiler letztlich dann doch wie erwartet eine Nummer zu groß für den TSB Gmünd. Dem fehlte im Angriff die nötige Durchschlagskraft, um das verdiente 23:29 (10:14) und damit die fünfte Oberliga-​Niederlage in Folge verhindern zu können.

Gegegn Oppenweiler verloren

Festtagsstimmung kam schon vor dem Anwurf auf. Gmünds SportbürgermeisterDr. Joachim Bläse und der Leiter des Amts für Bildung und Sport, Klaus Arnholdt, waren in der Straßdorfer Römersporthalle und hatten das silberne Buch der Stadt Gmünd dabei. In dem durften sich dann laut Bläse die „Helden des Gmünder Handballs“ mit einer Unterschrift verewigen – als Belohnung für den im Mai über die Relegation gefeierten Aufstieg in die 4. Liga. „Was wäre die Oberliga ohne den TSB“, lautete die rhetorische Frage des Sportbürgermeisters, der die zahlreich erschienenen Zuschauer auf das folgende Spiel gegen den favorisierten Tabellenzweiten TV Oppenweiler einstimmte und gleich zweimal zum Fangesang „Hier regiert der TSB“ animierte.
Nachdem alle Aufstiegshelden unterschrieben hatten, starteten die Gastgeber schwungvoll ins letzte Pflichtspiel des aus TSB-​Sicht so glanzvoll verlaufenen, aber auch anstrengenden Jahres 2014. Gerade einmal 35 Sekunden dauerte es, bis Aaron Fröhlich den ersten Angriff mit dem 1:0 abschloss. So viel vorneweg: Er war wieder der Dreh– und Angelpunkt in der Offensive und mit zehn Treffern der erfolgreichste TSB-​Torschütze.
Wenn auch Oppenweiler nur eine Minute später mit 2:1 in Führung lag: Der Außenseiter war von Anfang an gut in der Partie drin und schaffte es, dem Spitzenteam Paroli zu bieten. Bis zum 6:6 nach knapp 13 Minuten machte sich dies auch im Ergebnis bemerkbar, wobei das 4:3 durch Aaron Fröhlich die letzte TSB-​Führung sein sollte. Denn so nach und nach schlichen sich im Angriff des Aufsteigers wie bereits in den Spielen zuvor unnötige Konzentrationsfehler ein, die Oppenweiler im Stile einer Spitzenmannschaft clever auszunutzen wusste. Beim 7:10 lag der TSB in der 22. Minute erstmals mit drei Toren hinten. Durch einen verwandelten Siebenmeter von Max Häfner gelang zwar der 8:10-Anschlusstreffer, doch weitere Ballverluste verhalfen den Gästen zu einfachen Treffern und dem 14:10-Halbzeitvorsprung, der bereits vorentscheidenden Charakter hatte.
Denn in den zweiten 30 Minuten machten sich die klar verteilten Kräfteverhältnisse noch deutlicher bemerkbar. Es war keineswegs so, dass sich der TSB aufgab und nicht alles aus sich herausholte. Aber in der Offensive tat man sich immer schwerer, um vor dem gegnerischen Kasten zu Erfolgen zu kommen. Wieder einmal fehlte die Gefahr aus dem Rückraum, weshalb selbst mehrere Glanzparaden von Schlussmann Sebastian Fabian die Aufholjagd nicht mehr einleiten konnten. Mit einem 3:1-Lauf zum 17:11 innerhalb der ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit untermauerte Oppenweiler schnell sein souveränes Auftreten.
Ähnlich sollte es dann bis zum Schluss weitergehen. Oppenweiler musste nicht mehr machen als nötig war, um sich diesen Auswärtssieg zu verdienen. So half dem abschlusschwachen TSB eine wie schon im ersten Abschnitt ordentliche Abwehrleistung nicht weiter, um nochmals näher als auf fünf Tore wie beim 19:24durch Christian Tobias knapp zehn Minuten vor dem Ende heranzukommen. Eine offensivere Deckungsvariante sorgte zwar kurz für Verwirrung beim Gegner, doch letztendlich ließ Oppenweiler nichts mehr anbrennen und konnte sich auch in dieser Höhe verdient mit 29:23 durchsetzen. Der TSB Gmünd ist nun froh um die kurze Winterpause, die mit dem Derby in Lauterstein am 10. Januar enden wird.

TSB Gmünd: Fabian – S. Frey (3), Bächle (1), Schamberger, A. Fröhlich (10/​1), Göth (1), Boizesan (1), Waibel, Tobias (3),S. Fröhlich, F. Häfner, M. Häfner (4/​3),Waldenmaier

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