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TSB verspricht zweimal Vollgas

28.04.2017. Handball, Oberliga Die letzten beiden Partien der Saison stehen an. Vor dem Abschluss zu Hause geht’s für die Gmünder am Sonntag, 17 Uhr, zum TSV Blaustein.

Die TSB-Handballer um Trainer Michael Hieber (Mitte) wollen in Blaustein Zählbares holen. Foto: Tom
Die Saison 2016/17 in der Handball-Oberliga Baden-Württemberg klingt aus, die letzten beiden Spieltage werden gemeinsam am kommenden Sonntag und dann am 7. Mai jeweils um 17 Uhr ausgetragen.

In Sachen Aufstieg in die 3. Liga ist (fast) alles klar: Der SV Salamander Kornwestheim (49:7 Punkte) ist Meister und wird vom TSV Neuhausen (43:13) dann nach oben begleitet, wenn die Filderstädter aus ihren letzten beiden Spielen (am Sonntag zu Hause gegen die HSG Konstanz II und eine Woche später in Gmünd) mindestens einen Punkt holen. So völlig abgeschrieben hat die SG H2KU Herrenberg (39:17) als Dritter den Aufstieg noch nicht, denn sie würde bei Punktgleichheit aufgrund des gewonnenen Direktvergleichs am TSV Neuhausen vorbeiziehen.

Beim TSB Gmünd ist der geplatzte Traum von der 3. Liga abgehakt. „Nach dem Achillessehnenriss unseres Spielmachers Aaron Fröhlich war dies ohnehin nicht mehr realistisch“, sagt Trainer Michael Hieber, „unsere ganz junge Mannschaft hat bis auf wenige Ausnahmen eine überragende Saison gespielt, die wir auf einem hervorragenden vierten Platz abschließen werden.“ In den letzten beiden Spielen will der TSB nochmals Vollgas geben – Hieber: „Das sind wir unserem tollen Publikum und uns selbst schuldig.“

Vor allem auf den 7. Mai freut sich die TSB-Familie – beim letzten Heimspiel gegen den TSV Neuhausen wird eine fetzige Saisonabschluss-Party gefeiert, bei der dann allerdings auch Max Häfner Richtung TVB Stuttgart (egal ob 1. oder 2. Bundesliga) verabschiedet wird.

Zunächst sind die Gmünder Handballer am kommenden Sonntag aber Teil einer anderen Abschlussfeier: Die Sporthalle im Lixpark in Blaustein wird aus allen Nähten platzen, wenn sich alle Mannschaften des dortigen TSV zur großen Sause treffen.

Die Hausherren haben sich als Aufsteiger bereits vier Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt gesichert und stehen mit 26:30 Zählern auf Rang zehn besser da als erhofft. Jetzt soll im letzten Heimspiel gegen den TSB Gmünd ein Sieg her und die Revanche für die 29:36-Schlappe in der Hinrunde gelingen. Der TSV ist derzeit gut in Schwung: Beim Meister SV Kornwestheim hielten die Blausteiner am letzten Samstag bis zur 48. Minute vor allem dank Torhüter Yannik Ruhland glänzend mit (23:22), erst danach ging den Mannen um Coach Tim Graf und Spielertrainer Jan-Marco Graf die Luft aus, sodass Kornwestheim noch mit 33:26 standesgemäß gewann.

„Wir sind absolut gewillt, in Blaustein etwas zu holen“, zieht Michael Hieber den Schluss aus seinen Eindrücken im Training in dieser Woche. Der Gmünder Trainer rechnet sogar damit, dass Rückraumspieler Jan Häfner wieder eingesetzt werden kann; lediglich bei Abwehrchef Christian Waibel ist noch offen, ob er nach seiner Bronchitis-Erkrankung wieder spielen kann. „Wir haben aber beim Sieg gegen Heddesheim gesehen, dass wir uns auch auf die Jungs, die ansonsten weniger Spielanteile haben, verlassen können“, gibt sich Hieber zuversichtlich.

Auf folgende Spieler wird der TSB-Trainer zurückgreifen: Sebastian Fabian, Fabian Juhnke, Wolfgang Bächle, Patrick Schamberger, Jan Häfner, Sebastian Göth, Manuel Stelzer, Felix Häfner, Lukas Waldenmaier, Sven Petersen, Philipp Schwenk, Max Häfner, Jonas Leinß und Jonas Waldenmaier.

TSB-Fans können am Sonntag kostenlos im Mannschaftsbus nach Blaustein mitreisen. Abfahrt ist um 14 Uhr am TSB-Vereinsheim in der Buchstraße.

© Gmünder Tagespost 27.04.2017 18:51

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