Nächste Hürde: Bittenfeld
Im ziemlich breiten Mittelfeld der Tabelle der
Württembergliga war der TV Bittenfeld II schon immer eine der besseren
Mannschaften. Nun jedoch macht sich der TVB drauf und dran, den
Anschluss an die Verfolgergruppe zu schaffen. Denn jüngst haben die
Bittenfelder zwei verdammt starke Mannschaften geschlagen: Zuerst gewann
die junge Truppe zuhause gegen den Tabellendritten Neckarsulm,
anschließend gewann sie beim Fünften in Remshalden. Nun ist Bittenfeld
Sechster, mit zwei Punkten Rückstand auf Platz fünf und drei Zählern
weniger als der aktuell Vierte aus Schwäbisch Gmünd.
Der hat zuletzt
36:36 in Fellbach gespielt, es war eine turbulente Partie mit vielen
Höhen und auch vielen Tiefen. Letztendlich war’s wohl eine gerechte
Punkteteilung, bei der die Gmünder am Ende mit ein wenig Glück den
Punktgewinn erzwangen – gleichzeitig jedoch schenkte der TSB zuvor in
Halbzeit zwei einen Sechs-Tore-Vorsprung her.
Trainer Michael Hieber
kann demnach seiner Mannschaft eine einigermaßen breite Brust einreden,
zumal auch der Sieg gegen Remshalden im Hinterkopf ist. Doch schon nach
der ersten Partie des neuen Jahres hatte Hieber auch an Bittenfeld
gedacht: „Das ist eine ganz knifflige Aufgabe gegen eine sehr junge und
demnach auch sehr schnelle Mannschaft.“
Die Bittenfelder sind ein
ziemlich typisches Team eines Vereins, der im Profibereich mit kleinen
Mitteln Großes leistet: Jahr für Jahr versucht man beim Zweitligisten,
junge und talentierte Spieler zu holen (wie einst den Gmünder Kai
Häfner) und sie zur Not auch zuerst in der Reserve aufzubauen (da musste
Häfner jedoch nicht ran). Entsprechend motiviert sind die jungen
Spieler in der zweiten Mannschaft, und entsprechend flott lassen sie
sich und den Ball laufen.
Wer für den TSB den Ball wird laufen
lassen, steht mal wieder nur bedingt fest. Die Gretchenfrage ist, ob,
und wenn ja, wie lange, Andreas Hieber wird spielen können. Sein
Mitwirken wäre naturgemäß ungemein wichtig: Hieber bildete mit Paul
Boizesan und Djibril MBengue in den letzten beiden Partien einen ganz
gefährlichen Rückraum und erzielte zudem zuletzt mit vier Würfen vier
Tore. Zudem braucht der TSB Gmünd Andreas Hieber, um Christian Tobias
entlasten zu können.
Johannes Frey fehlt zum letzten Mal
Kaum
zu entlasten wird Benjamin Göth sein, der erneut Johannes Frey ersetzen
muss, der am Samstag zum zweiten (und letzten Mal) fehlen wird. Göth
wird demnach auf der linken Außenbahn beginnen. Falls er eine Pause
braucht, wird Hieber Plan B in der Schublade haben: Entweder mit einer
taktischen Variante oder einem Spieler, der kein gelernter Linksaußen
ist.
Zum Auswärtsspiel beim TV Bittenfeld II setzt der TSB Gmünd am
Samstag einen Fan-Bus ein. Abfahrt ist um 17.15 Uhr an der
Großsporthalle. Anmeldungen bei Oliver Gaiser, Telefon: 0176 64075218.
TSB:
Fabian, Schamberger (Marin); S. Göth, Negwer, MBengue, Czypull,
Schwenk, Boizesan, Tobias, A. Hieber (?), B. Göth, Schamberger, S. Frey,
Waibel, Steiner.




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Was für ein genialer Start ins Jahr 2012!
Gratulation und weiter so!!!
Die Punkte haben wir mitgenommen!!!