Kein harter Hund
Die Saison war erst drei Tage vorbei, da bat Ralf Rascher schon zur ersten Sitzung der neuen Runde: Der neue TSB-Trainer traf sich gestern nach der Abteilungsversammlung der Gmünder Handballer mit der Mannschaft. Teil seines Teams wird auch Andreas Fuß sein. Der Torhüter bleibt dem Klub als Co-Trainer erhalten.
Abteilungsleiter Steffen Alt bestätigt, dass Fuß als Co-Trainer
zugesagt hat. „Ich bin sehr glücklich über diese Lösung, weil er sich
unglaublich toll eingebracht hat im Verein.“ Der Torhüter, der im
gestrigen TSB-Klassenbuch der GT Platz eins belegte, soll Neu-Trainer
Ralf Rascher unterstützten und dabei natürlich ein besonderes Augenmerk
auf die Torhüter haben. Alt: „Mit all seiner Erfahrung bei hochklassigen
Klubs kann er unsere Keeper bestimmt voranbringen. Das tut ihnen
bestimmt gut.“ Zumal der TSB quasi seit einem Jahrzehnt ohne speziellen
Torwart-Trainer auskommen musste, wobei Fuß sich freilich auch um andere
Trainingsinhalte mit dem Rest der Mannschaft kümmern soll. Und dann
gibt es da noch eine Hintertür, sagt Alt: „Natürlich hat er seine
Turnschuhe immer noch dabei. Sollten Sebastian Fabian oder Philipp
Neukamm mal ausfallen, gibt’s immer noch die Möglichkeit, dass Fuß
ausnahmsweise einspringt.“
Rascher ist hochzufrieden mit dieser Lösung: „Unsere Gespräche waren sehr gut, wir können bestimmt voneinander profitieren, auch wenn sich noch zeigen muss, wie wir sportlich zusammenpassen.“ Zuvor jedoch gönnt sich Fuß wie auch der Rest der Mannschaft eine Pause. Am 7. Juni beginnt das Mannschaftstraining wieder, wobei Rascher seinen Jungs schon zuvor einige Laufeinheiten nahe legen wird. Denn: „Wir werden schon im Juni in die Halle gehen. Eine reine Konditionsphase wird es nicht geben, das wird vor oder nach dem Training gemacht.“ Und: „Auf die Jungs wird einiges zukommen.“ Denn Rascher plant drei bis vier Halleneinheiten pro Woche, hinzu kommt eine Einheit, die die Spieler individuell bestreiten sollen. „Wenn die Spieler nicht mitziehen, werde ich reduzieren“, sagt er, legt aber nach, dass er genau das Gegenteil erwarte: „Alle schreien, dass sie wollen. Ich hoffe, es ist auch so. Das werden wir sehen. Auch wenn ich weiß, dass nicht alle dieses Pensum mitgehen können, habe ich ein grobes Programm erarbeitet, das auf die ausgelegt ist, die Gas geben möchten.“ Wobei Rascher im Vergleich zu seinen Vorgängern einen großen Vorteil hat: Nach intensiven Bemühungen der Abteilungsleitung haben die Handballer endlich die Möglichkeit, auch in den Sommerferien die Hallen zu nutzen.
Es ist nicht zu überhören, dass Rascher schon jetzt hochmotiviert ist. Und dass er nicht nach Gmünd gekommen ist, um den Ist-Zustand zu verwalten. Er will die Mannschaft nach vorne bringen, und er „muss auch ganz klar sagen, dass Konstanz eine Qualität ist, die die Mannschaft nicht hat. Wir müssen hart arbeiten, um auch an nicht so guten Tagen einfache Tore zu erzielen und einfache Tore zu verhindern. Und da geht es nicht um schönen Handball, den kann die Mannschaft schon spielen. Es geht einzig um die Konstanz, ganz egal ob zuhause oder auswärts.“ Ein Blick auf die Tabelle genügt, um Raschers Aussagen zu bestätigen: Unterm Strich hat der TSB zwölf Punkte weniger als der Zweite und 20 Punkte weniger als der Erste. „In den vergangenen Jahren waren immer andere Mannschaften deutlich konstanter, weshalb ich auch gar nicht vom Aufstieg sprechen möchte. Um den nächsten Schritt zu machen, muss viel getan werden.“
Nicht jedoch in Sachen Personal: „Die Planungen sind abgeschlossen, auch wenn wir noch mit dem ein oder anderen Linkshänder sprechen“, sagt Rascher, der mit Johannes Negwer nur einen Neuzugang hat. Sein Ziel sei es, „die Mannschaft zu verbessern“, und vor allem die jüngeren Spieler will er kitzeln: „Michael Hieber muss immer noch sehr viele Aufgaben in der Offensive übernehmen. Die Möglichkeiten im Rückraum waren zuletzt nicht wirklich groß, das gilt es zu ändern.“ Wobei Rascher nun gar nicht den harten Hund spielen will: „Ich mache das ja nicht, weil meine Frau sagt, ich solle fünfmal pro Woche zum Handball verschwinden. Das ist ein Geben und ein Nehmen zwischen Mannschaft und Trainer.“
Dennoch: Die Mannschaft darf sich auf arbeitsreiche Monate einstellen.
Rascher ist hochzufrieden mit dieser Lösung: „Unsere Gespräche waren sehr gut, wir können bestimmt voneinander profitieren, auch wenn sich noch zeigen muss, wie wir sportlich zusammenpassen.“ Zuvor jedoch gönnt sich Fuß wie auch der Rest der Mannschaft eine Pause. Am 7. Juni beginnt das Mannschaftstraining wieder, wobei Rascher seinen Jungs schon zuvor einige Laufeinheiten nahe legen wird. Denn: „Wir werden schon im Juni in die Halle gehen. Eine reine Konditionsphase wird es nicht geben, das wird vor oder nach dem Training gemacht.“ Und: „Auf die Jungs wird einiges zukommen.“ Denn Rascher plant drei bis vier Halleneinheiten pro Woche, hinzu kommt eine Einheit, die die Spieler individuell bestreiten sollen. „Wenn die Spieler nicht mitziehen, werde ich reduzieren“, sagt er, legt aber nach, dass er genau das Gegenteil erwarte: „Alle schreien, dass sie wollen. Ich hoffe, es ist auch so. Das werden wir sehen. Auch wenn ich weiß, dass nicht alle dieses Pensum mitgehen können, habe ich ein grobes Programm erarbeitet, das auf die ausgelegt ist, die Gas geben möchten.“ Wobei Rascher im Vergleich zu seinen Vorgängern einen großen Vorteil hat: Nach intensiven Bemühungen der Abteilungsleitung haben die Handballer endlich die Möglichkeit, auch in den Sommerferien die Hallen zu nutzen.
Es ist nicht zu überhören, dass Rascher schon jetzt hochmotiviert ist. Und dass er nicht nach Gmünd gekommen ist, um den Ist-Zustand zu verwalten. Er will die Mannschaft nach vorne bringen, und er „muss auch ganz klar sagen, dass Konstanz eine Qualität ist, die die Mannschaft nicht hat. Wir müssen hart arbeiten, um auch an nicht so guten Tagen einfache Tore zu erzielen und einfache Tore zu verhindern. Und da geht es nicht um schönen Handball, den kann die Mannschaft schon spielen. Es geht einzig um die Konstanz, ganz egal ob zuhause oder auswärts.“ Ein Blick auf die Tabelle genügt, um Raschers Aussagen zu bestätigen: Unterm Strich hat der TSB zwölf Punkte weniger als der Zweite und 20 Punkte weniger als der Erste. „In den vergangenen Jahren waren immer andere Mannschaften deutlich konstanter, weshalb ich auch gar nicht vom Aufstieg sprechen möchte. Um den nächsten Schritt zu machen, muss viel getan werden.“
Nicht jedoch in Sachen Personal: „Die Planungen sind abgeschlossen, auch wenn wir noch mit dem ein oder anderen Linkshänder sprechen“, sagt Rascher, der mit Johannes Negwer nur einen Neuzugang hat. Sein Ziel sei es, „die Mannschaft zu verbessern“, und vor allem die jüngeren Spieler will er kitzeln: „Michael Hieber muss immer noch sehr viele Aufgaben in der Offensive übernehmen. Die Möglichkeiten im Rückraum waren zuletzt nicht wirklich groß, das gilt es zu ändern.“ Wobei Rascher nun gar nicht den harten Hund spielen will: „Ich mache das ja nicht, weil meine Frau sagt, ich solle fünfmal pro Woche zum Handball verschwinden. Das ist ein Geben und ein Nehmen zwischen Mannschaft und Trainer.“
Dennoch: Die Mannschaft darf sich auf arbeitsreiche Monate einstellen.


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alles Gute in Gmünd beim TSB! In den ersten Zeilen steht nichts vom Kicken Alt-Jung; ganze Halle, ohne Regeln;-)). Während ihr nun Pause habt, geht hier am Samstag gegen Schmiden die Post ab. Ich sehe mir das Spiel an; soll ichs aufnehmen, falls Schmiden in der Württembergliga bleibt:-)
mei Bruschd isch auch ohne de Sieg breit wie Sau;-)
Freu mich schon aus s Sieges Woize!!
Greetz aus WEISCHBERG
warten wir ab,der besser /die besseren werden gewinnen bzw aufsteigen.
@cool calculator; deine Rechnung ist nicht schlüssig; denn ein Unentschieden jenseits von 25:25 reicht sehr wohl aus...; erstens direkter Vergleich und zweitens besseres Torverhältnis und drittens rechne ich beim Rückspiel in Weinsberg mit einem deutlich besseren Spiel der Pfullinger als das, was sie da gestern gespielt haben. Die Behauptung mit 7:1 Punkten die schlechteste Ausgangsposition zu haben; klingt schon mehr nach Galgenhumor.
Stimmungsmäßig wird das auf alle Fälle wieder ein gutes Spiel; und dann gewinnt halt der Bessere; und ich hoffe auch mit besseren Schiris auf beiden Seiten; die vom Mittwoch waren Spaßbremsen...
es ist eine sehr knappe Angelegenheit gewesen; ohne Zweifel; es trat aber doch das ein, was zu erwarten war; Schmiden und Pfullingen spielen eine Klasse höher und der TSB spielt erneut gegen Weinsberg; wenn es keine Staffeländerungen gibt...:-)...was wurde nicht alles geschrieben weiter unten...
Am Mi wird die "Meisterschaft" zw. Schmiden und Pfullingen gespielt...
Übrigens; MEGARESPEKT vor Weinsberg in puncto Kampfgeist und Fairness!!
http://www.handball-pfullingen.de/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=344:play-offs-tsv-weinsberg-vfl-pfullingen-09052010-bwol-aufstieg&catid=23:maenner-1
Bis zum Saisonstart sage ich cu; alles Gute!
habe die Saison über Deine Berichte gelesen und möchte zum Ende der Saison einfach mal DANKE SCHÖN sagen. Danke für Deine Beiträge welche unsere "KommentarSeite" immer bereichert hat und ein guter Blickwinkel "von ausen" war.
Freue mich auf Beriche und Meinungen von Dir auch in der neuen Runde von und mit dem TSB Gmünd.
Weiter so, die ahnungslose Handballwelt braucht Tippen wie dich.
dappen gibt s...
net das ich was falsches schreib...
also erst mal um de aufstieg spielen und dann fresse aufreißen du honk;-)
Denkt mal drüber nach???????:-)
Wetter wie im November...daher ein paar Gedanken am Ende der Saison...
Erstmal: Die Aufstiegsrunde war für Pfullingen ein hartes Stück Arbeit; härter als erwartet!...und gestern gabs eine Klatsche in Schmiden; allerdings: 3 Tage feiern fordert seinen Tribut; und das ging sogar soweit, dass zwei wichtige A-Jugendliche nicht im Hinspiel um die Süddeutsche in Balingen eingesetzt wurden; auch wegen Krankheit und dennoch hat es zu Kontroversen geführt; wo man die Schwerpunkte in der Jugendarbeit setzt; und da denke ich wiederum an den TSB. Es ist doch überall das Gleiche; nur wer dauerhaft in die Jugend reinsteckt kann Erfolg haben. Ich sehs als schaffender Sportlehrer so, dass die zähe staatliche Schularbeit wesentlich mehr Power mit und für die Vereine entwickeln muss. Der TSB hat ja seine Aktion zu Beginn der Sommerferien. // Der Weg des Zusammenschlusses in Neuhausen und Pfullingen wird sehr unterschiedlich bewertet; Kräfte bündeln ist ok; und trotzdem gibt es immer welche, die meckern, egal, was du auch machst. In Gmünd sehe ich, dass im Vgl . zu den 80ern viel mehr von unten getan wird und dennoch muss es noch mehr werden, wenn mindestens die Württembergliga gehalten werden soll: In erster Linie braucht der TSB Hallenkapazitäten und "gscheite" Trainer. Was ist, wenn "Häfi" seine excellente Arbeit nicht mehr so führen kann/möchte?!...Andi H. sollte sich um seinen Trainernachwuchs kümmern;-) // ansonsten ist es gut bei euch, dass einige AKTIVE bei der Jugend dabei sein. Das ist für den Nachwuchs noch immer eine große Motivation...
Was ich beim TSB noch nie so richtig gesehen habe, ist ein gscheites Turnier im Format von Hofen, Oppenweiler oder Friedingen oder Owen...oder hab' ich was verpasst?
...der kleine Schlechtwetternachschag musste noch sein...;-)
Pfua Gott...