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Im Schlussspurt zum Ausgleich

21.12.2016. Der TSB Gmünd beendet ein tolles Jahr mit einem 31:31 (12:14) im Verfolgerduell beim TSV Neuhausen.

Der TSB Gmünd beendete ein überaus erfolgreiches Jahr 2016 mit einem 31:31 (12:14) im Verfolgerduell beim TSV Neuhausen. Philipp Schwenk steuerte am Dienstagabend drei Treffer bei. Foto: Jan-Philipp Strobel
Michael Hieber atmete nach der Schlusssirene erst einmal tief durch. Im letzten Spiel des Jahres musste der Trainer des TSB Gmünd noch einmal bange 60 Minuten überstehen. Auch, weil die Uhr in der Egelsee-Sporthalle in Neuhausen in den letzten vier Minuten ausfiel und keiner so richtig wusste, wie viel Zeit noch blieb. Zeit, in der der TSB eine Aufholjagd startete und am Ende mit einem 31:31 (12:14) belohnt wurde. „Das war der absolute Wahnsinn, wie die Mannschaft das Spiel noch umgebogen hat“, sagte ein erleichterter Hieber.

Das Verfolgerduell hat zunächst gut begonnen für den TSB. Die Blau-Gelben schockten im Verfolgerduell den Gastgeber mit einem Blitzstart und führten nach fünf Minuten klar mit 3:0. Erst zwei Minuten später kam Neuhausen zum ersten Torerfolg – 1:3. Die Gmünder ließen sich nicht beirren und stellten beim 7:4 den Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Erst beim 6:8 reagierte Neuhausens Trainer und nahm eine Auszeit. Es war eine Auszeit mit Folgen. Denn fortan waren die Gastgeber drin im Spiel, auch wenn sich das zunächst nicht in Toren widerspiegelte. Im Gegenteil. Der TSB lag beim 12:10 sogar wieder zwei Tore in Front. Es folgte die schwierigste Phase für die Blau-Gelben, die mit einigen fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen haderten. Und die bei zwei Lattentreffern durch Aaron Fröhlich und Wolfang Bächle Pech hatten. Neuhausen nutzte dies, erzielte vier Tore in Folge und ging mit einer 14:12-Führung in die Halbzeit.

Nach der Pause sahen die Zuschauer zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Mal führte Neuhausen (19:17, 25:23), mal der TSB (22:20, 23:21). Es ging hin und her. Nach 57 Minuten stand es dann 31:29 für Neuhausen, und es schien, als würden die Gastgeber die Führung vollends über die Zeit retten. Doch der TSB schlug noch einmal zurück. Aaron Fröhlich erzielte das 31:30, Max Häfner schließlich den vielumjubelten 31:31-Endstand

Nach dem Spiel am Dienstagabend verabschiedeten sich die TSB-Handballer in die Weihnachtsferien. Die fallen allerdings kurz aus. „Wir steigen am 27. Dezember wieder ein. In der ersten Januarwoche stehen dann drei Einheiten auf dem Plan, ehe es ab dem 9. Januar wieder normal weitergeht“, sagt Hieber, der jetzt schon dem 14. Januar entgegenfiebert. „Da kommt der Tabellenführer Kornwestheim um 19.30 Uhr in der Gmünder Großsporthalle“, sagt Hieber, der aber einmal mehr klarstellt, dass der Aufstieg „nicht einmal eine Überlegung wert ist“. Denn: „Wir müssen erst das bisherige Niveau halten.“ Wobei Michael Hieber nichts dagegen hätte, wenn es so weitergeht wie im Jahr 2016.

So spielten sie:
TSB:
Fabian, Juhnke – Bächle (4), Waibel, Fröhlich (8/1), L. Waldenmaier, Schwenk (3), F. Häfner, J. Häfner, Petersen, M. Häfner (8), Leinss (4), J. Waldenmaier (4)

 

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© Gmünder Tagespost 20.12.2016 22:57

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