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FSJ Bericht Mirjam Kopp

27.05.2015. Bald ist mein Freiwilliges Soziales Jahr beim TSB Schwäbisch Gmünd vorbei und da ist es doch mal an der Zeit Bericht zu erstatten.

Mirjam Kopp

Bald ist mein Freiwilliges Soziales Jahr beim TSB Schwäbisch Gmünd vorbei  und da ist es doch mal an der Zeit Bericht zu erstatten.

Um mich kurz vorzustellen, mein Name ist Mirjam Kopp ich komme aus Mutlangen und spiele seit ca. 12 Jahren Handball. Schon früh stand für mich fest, dass ich nach meinem Abitur ein FSJ machen möchte. Aber wie das meistens bei Schüler so ist, war ich mal wieder viel zu spät dran. Als ich dann auf die Stelle beim TSB gestoßen bin, war es für mich klar- da will ich hin. Mit viel Glück habe ich die Stelle dann auch noch ergattert. Nun stand ich vor einer sehr großen Herausforderung. Als Mädchen in einem absoluten MÄNNERVEREIN! Ob das wohl gut geht? Im Gegensatz zu den anderen FSJlern komme ich aus einem anderen Verein und daher war das für mich anfangs komplett unbekanntes Terrain. Wie schafft man sich Respekt wenn schon die Jungs aus der D-Jugend größer sind als man selbst 

Meinen Alltag verbringe ich hauptsächlich an Grundschulen im Raum Schwäbisch Gmünd. Zusammen mit zwei weiteren FSJlern bin ich die meiste Zeit an der Mozartschule in Hussenhofen, sozusagen unser Hauptsitz. Falls es mal Fragen oder Unklarheiten gibt, ist Alexander May unser Ansprechpartner.

Mein Wochenplan setzt sich aus mehreren verschiedenen Abschnitten zusammen. So betreue ich an insgesamt sieben Schulen im Kreis Schwäbisch Gmünd meine Handball- bzw. Ballsport AGs. Unteranderem an der Rauchbeinschule in Waldstetten, der Scheuelbergschule in Bargau oder in Straßdorf an der Römerschule. Anfangs merkte ich sofort, dass es schwieriger wird als vermutet. Eine Handball AG mit 6 Schülern auf die Beine zu stellen ist absolut kein Kinderspiel. Hatte man dann doch seine 10 Schüler zusammengekratzt kamen neue Probleme, die es zu bewältigen gab. Fehlende Geräte z.B. keine Handbälle, keine Motivation der Schüler oder auch eine sehr schwierige Zusammensetzung der Gruppe.  Mit verschiedenen Spielen  und Übungen versuche ich den Kindern Spaß zu bereiten und sie von der Bewegung an sich zu begeistern.

Desweiteren fungiere ich an der Mozartschule, aber auch an der Hardtschule als „Hilfskraft“ der Lehrer/innen. So fallen Dinge wie Hauaufgabenbetreuung, unterstützende „Lehrkraft“ oder Begleitperson beim Schwimmunterricht in meinen Aufgabenbereich. Obwohl ich anfangs überhaupt nicht mit solchen Aufgaben gerechnet habe, macht es mir in Zwischenzeit durchaus Spaß, zumal es auch eine etwas entspannte Abwechslung zu den Sport AGs bietet.  

Mit Abstand die schönste Zeit der Woche ist das Training hier im Verein. Zusammen mit Reni, Pepe und Jürgen betreue ich die E-Jugend und seit einem Monat auch die Minis. Es macht richtig Spaß mit den Kiddis zwischen 6 und 9 zu arbeiten. Im Training ist es unsere Aufgabe die Kinder spielerisch an den Sport  heranzuführen und ihnen Freude an der Bewegung und Handball zu vermitteln. So gilt es die Koordinativen Fähigkeiten zu verbessern und die Grundlagen fürs Handball zu erlernen. Dabei sind mir die Kinder Stück für Stück immer mehr ans Herz gewachsen. So war es natürlich auch immer ein Spaß die Kinder bei den Spieltagen der E-Jugend und den Spielen der D2 zu begleiten, tatkräftig zu unterstützen und anzufeuern. Besonders bei den Koordinativen Übungen sind die Kinder immer wieder über sich hinaus gewachsen und haben den anderen Mannschaften gezeigt wie der Hase läuft. Das macht einen als Trainer natürlich auch stolz.

Langsam neigt sich das Jahr dem Ende zu und ich kann gar nicht glauben wie schnell die Zeit doch vergangen ist. In meinem FSJ habe ich einige Erfahrungen gemacht und viel Neues dazu gelernt.

Zum Anschluss möchte ich mich noch bei ein paar Menschen für die Unterstützung bedanken

Steffen Alt und Alexander May, Pepe und Reni, Branka und Peter.

 

 

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