„Einen Stempel“
In einer Woche geht es los: Mit einem Derby in Donzdorf eröffnen die Handballer des Württembergligisten TSB Gmünd die Saison. „Wir haben keine überragende Mannschaft, aber eine, von der man einiges erwarten darf“, sagt Steffen Alt im Interview.
Herr Alt, am Montag kommt Motivationstrainer Karl-Ludwig Oehler zum TSB. Die geeignete Maßnahme für das Projekt Meisterschaft?
Alt: Nein, darum geht es uns nicht. Wir wollen einfach Neues bieten, um erfolgreich zu sein. Doch den Titel rufen wir nicht als Ziel aus.
Sondern?
Wir wollen Platz vier bestätigen oder verbessern. Wir wollen also weit vorne in der Spitzengruppe mitspielen.
Wie lässt es sich denn dann vermitteln, nicht vom Aufstieg zu sprechen?
Dazu muss man nur nach Heiningen schauen und die Neuzugänge ansehen. Diesen Schuh haben wir uns nicht angezogen, diesen Weg gehen wir nicht mit.
Der TSB hingegen hat mit Johannes Negwer nur einen Neuen geholt. Wie wirkt er auf Sie?
Er ist kein überragender Spieler, der alle in den Schatten stellt. Aber er hat sich sehr gut eingefügt und verstärkt die Mannschaft sinnvoll.
Die Hoffnungen ruhen also auf dem neuen Trainer?
Ich bin überzeugt davon, dass Ralf Rascher aus jedem Spieler zehn bis 15 weitere Prozent herauskitzelt. Er ist nicht gekommen, um zu sagen: Ich will diese zwei, drei, vier Spieler. Er hat gesagt: Ich bin hier und arbeite erst einmal mit denjenigen, die da sind.
Was erwarten Sie explizit von ihm?
Er soll der Mannschaft wieder einen Stempel aufdrücken. Die Zuschauer sollen kommen und erkennen, dass der TSB wieder ein System hat, das ihn auszeichnet. Und da schließt sich der Kreis zum Saisonziel: Wenn man sein Spiel durchgezogen hat und dennoch mal verliert, kann man damit leben. Ich bin mir sicher, dass Ralf der richtige Trainer für diesen neuen Stempel ist, weshalb wir auch ein bisschen mehr Aufwand in Kauf nehmen.
Sie meinen finanziell?
Um Gottes Willen, er hat keine überzogenen Forderungen gestellt. Nur Rolf Kölle (Raschers Vorgänger; Anm.d.Red.) hat ja quasi für ein Butterbrot bei uns gearbeitet.
Welchen Eindruck macht die Mannschaft auf Sie?
Da werde ich mir am Wochenende im Trainingslager ein Bild machen. Insgesamt habe ich den Eindruck, dass die Mannschaft sehr gut mitzieht.
Noch einmal zum Aufstieg: Wann soll es denn in Gmünd so weit sein?
Wir haben ein klares Ziel: Wir wollen mit eigenen Leuten so gut werden, um daran irgendwann zu denken.
Der TSB hatte mit Pascal Morgant in über zehn Jahren nur einen Trainer, der von außen kam. Das Projekt endete mit internen Streitereien. Warum wird es mit Ralf Rascher anders werden?
Wir waren Pascals erste Trainerstation, er war unser erster externer Trainer. Michael Hieber hat es gut auf den Punkt gebracht, als er sagte: Der erste Freund der eigenen Tochter ist selten beliebt beim Vater. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es mit Ralf Rascher vergleichbare Probleme geben wird.
Alt: Nein, darum geht es uns nicht. Wir wollen einfach Neues bieten, um erfolgreich zu sein. Doch den Titel rufen wir nicht als Ziel aus.
Sondern?
Wir wollen Platz vier bestätigen oder verbessern. Wir wollen also weit vorne in der Spitzengruppe mitspielen.
Wie lässt es sich denn dann vermitteln, nicht vom Aufstieg zu sprechen?
Dazu muss man nur nach Heiningen schauen und die Neuzugänge ansehen. Diesen Schuh haben wir uns nicht angezogen, diesen Weg gehen wir nicht mit.
Der TSB hingegen hat mit Johannes Negwer nur einen Neuen geholt. Wie wirkt er auf Sie?
Er ist kein überragender Spieler, der alle in den Schatten stellt. Aber er hat sich sehr gut eingefügt und verstärkt die Mannschaft sinnvoll.
Die Hoffnungen ruhen also auf dem neuen Trainer?
Ich bin überzeugt davon, dass Ralf Rascher aus jedem Spieler zehn bis 15 weitere Prozent herauskitzelt. Er ist nicht gekommen, um zu sagen: Ich will diese zwei, drei, vier Spieler. Er hat gesagt: Ich bin hier und arbeite erst einmal mit denjenigen, die da sind.
Was erwarten Sie explizit von ihm?
Er soll der Mannschaft wieder einen Stempel aufdrücken. Die Zuschauer sollen kommen und erkennen, dass der TSB wieder ein System hat, das ihn auszeichnet. Und da schließt sich der Kreis zum Saisonziel: Wenn man sein Spiel durchgezogen hat und dennoch mal verliert, kann man damit leben. Ich bin mir sicher, dass Ralf der richtige Trainer für diesen neuen Stempel ist, weshalb wir auch ein bisschen mehr Aufwand in Kauf nehmen.
Sie meinen finanziell?
Um Gottes Willen, er hat keine überzogenen Forderungen gestellt. Nur Rolf Kölle (Raschers Vorgänger; Anm.d.Red.) hat ja quasi für ein Butterbrot bei uns gearbeitet.
Welchen Eindruck macht die Mannschaft auf Sie?
Da werde ich mir am Wochenende im Trainingslager ein Bild machen. Insgesamt habe ich den Eindruck, dass die Mannschaft sehr gut mitzieht.
Noch einmal zum Aufstieg: Wann soll es denn in Gmünd so weit sein?
Wir haben ein klares Ziel: Wir wollen mit eigenen Leuten so gut werden, um daran irgendwann zu denken.
Der TSB hatte mit Pascal Morgant in über zehn Jahren nur einen Trainer, der von außen kam. Das Projekt endete mit internen Streitereien. Warum wird es mit Ralf Rascher anders werden?
Wir waren Pascals erste Trainerstation, er war unser erster externer Trainer. Michael Hieber hat es gut auf den Punkt gebracht, als er sagte: Der erste Freund der eigenen Tochter ist selten beliebt beim Vater. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es mit Ralf Rascher vergleichbare Probleme geben wird.
SWEN THISSEN)




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