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Der TSB in einer neuen Welt

01.06.2014. Der TSB Gmünd betritt eine neue sportliche Welt. Die BW-Oberliga wird ein Abenteuer für den Aufsteiger. Ein Blick auf die Aufgaben der neuen Saison, die am 13./14. September beginnen wird.

Aufsteiger
Gleich fünf Aufsteiger werden in der neuen Liga an den Start gehen: Die Meister der beiden Württembergligen (SV Remshalden und TSV Deizisau), der Badenliga (SG Heidelsheim), der Südbadenliga (TV Oberkirch) und der TSB Gmünd als Relegationssieger. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass es in der BW-Oberliga Jahr für Jahr bis zu fünf Absteiger gibt. Der Erste und der Zweite steigen in die 3. Liga auf, wenn von dort zwei (oder mehr) Absteiger kommen, müssen fünf Teams absteigen. Sollten es weniger sein, müssen nur vier oder drei Teams nach unten.
In der nun abgelaufenen Saison mussten nur drei Teams (TV Flein, HSG Langenau, TuS Altenheim) den Gang in die Ligen der Landesverbände antreten, weil kein Absteiger aus der 3. Liga in die BW-Oberliga abrutschte. Doch weil man sich darauf nicht verlassen kann, muss der TSB Gmünd als Aufsteiger in einer 16er-Staffel mindestens Elfter werden, um nicht auf Fremde Hilfe bei der Jagd nach dem Klassenerhalt angewiesen zu sein.
Dass eine sportlich überaus anspruchsvolle Liga auf die Gmünder Handballer wartet, dürfte garantiert sein. Deren Top-Teams heißen wohl VfL Pfullingen und SG Lauterstein – beide Mannschaften verpassten den Aufstieg knapp. Auch andere Mannschaften sind dem TSB ein Begriff: der TV Oppenweiler beispielsweise, auch die TSG Söflingen. Andere Klubs sind hingegen aus Gmünder Sicht unbeschriebene Blätter: den TV Sandweier, den TV Willstätt oder den TB Kenzingen wird man erst noch kennenlernen müssen.
Fakt ist, dass in der neuen Liga weite Wege anstehen – einige Partien im tiefen Baden werden lange Fahrten, eventuell sogar mit Übernachtung, notwendig machen. „Der Aufwand wird ein größerer – und wir freuen uns darauf“, sagt Abteilungsleiter Steffen Alt, der natürlich auch weiß, dass die Zahl der Auswärtsfans, die nach Schwäbisch Gmünd kommen, abnehmen wird. „Und wir als Verein werden wieder lernen müssen, dass man nicht fast jede Woche sein Spiel gewinnen kann, wie es nun jahrelang in der Württembergliga der Fall gewesen ist.“
Das jedoch wird kein Problem sein. Denn beim TSB Gmünd herrscht die pure Vorfreude auf die neue, sportliche Welt, in der man sich ab dem Wochenende des 13. und 14. September beweisen darf.

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