Das schwerste Spiel der Saison
Michael Hieber, der Gmünder Trainer, hat trotz des
bevorstehenden schwersten Spiels der Saison seinen Sinn für Humor nicht
verloren. „Wir gehen ganz locker in die Partie“, sagt er, „wir wollen
dort gewinnen, weil wir nur dann noch oben angreifen können. Alles
andere als ein Sieg mit zehn Toren Differenz wäre eine herbe
Enttäuschung.“ Dann macht Hieber eine kurze Pause – und lacht laut auf.
Denn natürlich denkt der Gmünder Trainer anders. Ganz anders. „Das
Aufstiegsrennen“, sagt er, „ist doch schon entschieden“. Sechs Punkte
Vorsprung haben die Waiblinger auf den Dritten Neckarsulm, gar neun auf
den TSB. „Bei nur noch neun Spielen kann da gar nichts mehr anbrennen“,
sagt er. „Für Lauterstein und Waiblingen geht es nur noch darum, wer das
noch ausstehende direkte Duell gewinnt, weil diese Punkte ja mit in die
Aufstiegs-Playoffs genommen werden.“ Dementsprechend möchte Hieber auch
nicht überbewerten, dass der Tabellenführer zuletzt gleich zweimal in
Folge verloren hat: Einmal im Pokal in Flein, einmal in der Liga in
Remshalden. „Kann schon sein, dass da ein gewisser Substanzverlust zu
erkennen ist. Aber wer will das einer Mannschaft verdenken, die schon
durch ist?“ Zumal er keinen Vorteil für sein eigenes Team erkennen kann:
„Sehen wir es realistisch: Waiblingen wird auf Wiedergutmachung aus
sein. Für uns macht es das ganz sicher nicht einfacher.“
Hieber wird,
abgesehen von der ungewöhnlichen Anpfiffzeit am Ende eines
Arbeitstages, vor allem damit fertig werden müssen, nicht aus dem Vollen
schöpfen zu können: Hinter Benjamin Göth steht noch ein dickes
Fragezeichen, gleiches gilt für Philipp Schwenk. Und auch der Einsatz
von Johannes Frey ist nicht gesichert. Sebastian Göth fehlt sowieso.
„Vergangenes Wochenende haben wir diese Ausfälle hervorragend
weggesteckt, da hat meine Mannschaft ein unglaublich gutes Spiel
abgeliefert und eine Bietigheimer Mannschaft geschlagen, die zuletzt ja
einen Lauf hatte. Das zeigt, wie stark und ausgeglichen unser Kader ist.
Doch natürlich ist Waiblingen noch einmal ein ganz anderes Kaliber. Da
brauchen wir jeden Einzelnen.“
Denn über Stärken und Schwächen des
Gastgebers braucht man kaum zu reden: Der VfL ist mit nur fünf
Minuspunkten souveräner Tabellenführer, hat in 21 Spielen 43 Tore mehr
geschossen als der TSB und gilt als Maurermeister der Liga: Nur 560
Gegentore sind absoluter Spitzenwert.
Hieber weiß das natürlich, doch
er möchte seine Mannschaft nicht kleiner machen als sie ist:
„Waiblingen ist haushoher Favorit, ein Sieg von uns wäre eine riesige
Überraschung. Aber natürlich haben wir an uns den Anspruch, uns beim
Tabellenführer so gut wie nur irgendwie möglich zu verkaufen.“
TSB:
Fabian, Engler – Negwer, MBengue, Czypull, Tobias, Boizesan, A. Hieber,
Schwenk (?), J. Frey (?), B. Göth (?), Schamberger, S. Frey, Waibel.




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wer spielt denn dann sowieso?
So ein d... Kommentar.
Beim TSB beschwert sich dieses Jahr doch niemand obwohl ein Paul B. nur die Hälfte aller Spiele fit bestreiten konnte, ein C. Tobias schon mehrfach ausgefallen ist usw.
Das ist für uns eben nicht so leicht zu verkraften wie für andere
F A S C H I N G !!
:-)
27:32 beim Tabellenführer verloren....; wenn du siehst, wie nah "man" dran ist und der Kern der Truppe zusammen bleibt, dann richtest du den Blick auf:
einen gutes Saisonfinale ohne Verletzungen
auf eine perfekte Ski-Faschingswoche
Auf einen fetzingen 10. Ballmania-März
und blickst locker auf ein paar interpretierfähige gedruckte Zeilen zurück.
Die Antwort wird eh aufm Spielfeld gegeben.
F A S C H I N G !