Handballcamp 2008

Viel Spaß gab es auch beim Handballcamp 2008!

Wie auch im letzten Jahr war das Handballcamp des TSB Gmünd ein Erfolg. Insgesamt 35 Jugendliche trainierten 4 Tage lang fleißig an ihren Fähigkeiten. Die meisten Teilnehmer stellten dabei der TSB, der TV Bargau und die HSG Oberkochen/Königsbronn, aber selbst aus Großenhain in Sachsen konnte ein Teilnehmer begrüßt werden. Gestartet wurde das Camp am Montag den 04.08. und nachdem alle Teilnehmer begrüßt und die Ausrüstungstaschen verteilt waren, konnte auch die erste Trainingseinheit auch schon beginnen. Diese sollte dazu dienen, dass sich alle Teilnehmer kennen lernen konnten. Danach wurden alle Teilnehmer ihrem Alter entsprechend in drei Gruppen eingeteilt und der Trainingsbetrieb konnte starten. Die Trainer Pascal Morgant, Jelle Groppe, Martin Schmeiser und Sebastian Fabian forderten die Teilnehmer in unterschiedlichen Zielsetzungen

Es waren einige Talente zu entdecken
Sprungwurf Lektion 1

Am Montag ging es dabei um die grundlegenden Dinge des Handballsports. In verschiedenen Wettkämpfen sollten die Fähigkeiten in Fangen, Passen und Werfen getestet und verbessert werden. Am Abend des ersten Tages konnten die Teilnehmer einige ihrer Betreuer beim Training der ersten Mannschaft beobachten, ehe sie selbst noch einmal aktiv werden mussten: ein Fußballturnier stand auf dem Plan, dessen siegreiche Mannschaft am späten Abend sogar die Auswahl aus Trainern und Betreuern schlug. Deshalb mussten die Teilnehmer danach natürlich umgehend ins Bett. Am nächsten Morgen hieß es schon um acht Uhr raus aus den Federn, denn bereits am Vormittag standen zwei Einheiten auf dem Programm. Zielsetzungen am Dienstag waren die Verbesserung der 1:1 Abwehr, das Erlernen und verbessern verschiedener Täuschungen und Schlagwurf bzw. Sprungwurftraining.

Kai Häfner kam zu Besuch
Auch das bettringer Freibad wurde von den Campteilnehmern besucht.

Nach dem letzten Training am Mittag ging es danach ins nah gelegene Bettringer Freibad, in dem die Teilnehmer nach den anstrengenden Einheiten etwas ausruhen konnten oder sich im Wasser oder Sand weiter verausgaben konnten. Am Abend stand dann auch noch das nächste Highlight parat, denn Vize-Junioren-Europameister und Bundesligaspieler Kai Häfner besuchte das Camp und stand den Teilnehmern für viele Fragen und Autogramme bereit. Für viele Teilnehmer war das natürlich etwas ganz besonderes, weil sie zum ersten Mal einen Bundesligaspieler so hautnah erleben konnten und feststellten, dass das auch „ganz normale Menschen“ seien. Im Abendprogramm ging es für die Jugendlichen in verschiedenen Übungen um Mut, Vertrauen und Selbstwahrnehmung. Am Mittwoch wurde es im Training etwas komplexer, denn es ging um Absprachen in der Abwehr, das Umschalten von Abwehr auf Angriff und auch Überzahlspiele mit Stoßen und Sperren. Da auch das Wetter mitspielte ging es danach wieder in Freibad, jedoch war den Teilnehmern so langsam die Erschöpfung anzusehen, denn viele nutzten die Zeit um sich auszuruhen. Deshalb wurde es auch im Abendprogramm etwas ruhiger. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit zwei Filme anzuschauen, bei denen einige die Augen nicht mehr offen halten konnten. Anderen wiederum merkte man an, dass es die letzte Nacht im Camp war und so wollte manch einer einfach nicht in Bett.

Am nächsten Tag stand noch dass große Abschlussturnier auf dem Programm. Dazu wurden die Teilnehmer durch die Gruppen hinweg in vier etwa gleichstarke Mannschaften aufgeteilt und bekamen jeweils einen Trainer zugewiesen. Ziel war es natürlich, dass alle Teilnehmer möglichst viel spielen konnten. Insgesamt war das Turnier trotz der Erschöpfung der Teilnehmer auf einem erfreulichen Niveau und alle hatten egal ob Sieg oder Niederlage eine Menge Spaß. Nach dem Mittagessen wurden dann noch die herausragenden Spieler und Spielerinnen geehrt. Diese wurden in ein Allstarteam berufen, das in einem Spiel gegen die Betreuer und Trainer den Abschluss des Camps bildete. Ins Allstarteam des Camps wurden berufen: Hannah Glaser, Frank Mais, Sebastian Greß, Wolfgang Bächle, Max Häfner, Tim Baur, Jonas Eberle, Elena Wamsler, Caroline Rodehau, Tamara Huttenlauch und Nina Beyerle.

Sie konnten in dem Spiel in dem natürlich der Spaß im Vordergrund stand, nochmals ihre herausragenden Fähigkeiten zeigen. Die Betreuer sorgten abschließend mit einigen Kempatricks, Hanstandabwehr und Handbstandtoren und manch anderer witziger Aktion für einen passenden sportlichen Abschluss. Nachdem Camporganisatoren Heike Eberle und Rolf Kölle alle Teilnehmer mit kleinen Geschenken und einer Einladung für das nächste Jahr verabschiedeten, machten sie sich völlig erschöpft auf den Heimweg.

Nach diesen vier Tagen waren auch die Betreuer erschöpft, aber alle Beteiligten, von den Teilnehmern bis zu den Betreuern und Trainern, freuen sich auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr, denn das Camp bot sowohl handballerisch als auch bei sonstigen Aktivitäten eine Menge Abwechslung und Spaß.

Die Camp-Teilnehmer freuen sich auf das TSB-Handball-Camp 2009
Viel Spaß beim nächsten Handballcamp!